F1-Motor: Neue Version für alle Mercedes-Piloten

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Überarbeiteter Motor: Nicht nur Lewis Hamilton profitiert von den Verbesserungen von Mercedes

Überarbeiteter Motor: Nicht nur Lewis Hamilton profitiert von den Verbesserungen von Mercedes

Mercedes bestätigt: In Frankreich sind nicht nur Lewis Hamilton und Valtteri Bottas mit der neuesten Version der Antriebseinheit aus Brixworth unterwegs sind, auch die Motorenkunden haben frisches Material bekommen.

Warum das Mercedes-Team erst nach dem Ende des Trainingsfreitags bestätigen wollte, dass es für die achte WM-Runde in Le Castellet endlich die überarbeitete Antriebseinheit im Gepäck hatte, erschloss sich nur den wenigsten Berichterstattern.

Schliesslich ging aus der offiziellen FIA-Auflistung der benutzten Motor-Komponenten hervor, dass alle sechs GP-Renner, die mit Mercedes-Power unterwegs sind, mit einem frischen Verbrennungsmotor, einem neuen Turbo und einer neuen MGU-H-Einheit (für die Hitze-Energierückgewinnung) ausgestattet worden waren.

Und der dreifache Weltmeister Niki Lauda, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des F1-Teams von Mercedes, verriet bereits vor dem Ende der zweiten Session vor laufender Kamera: «Wir sind ein Rennen zu spät dran und man hat mir gesagt, dass die neue Motoren-Version hier zum Einsatz kommt. Aber ich frage da gleich nochmals nach.»

Knapp eine Viertelstunde nach dem Ende der zweiten Session bestätigte das Mercedes-Team schliesslich offiziell: Die neuen Teile in den Silberpfeilen, den Williams- und Force-India-Rennern entsprachen der zweiten Spezifikation, die bereits für die Power-Strecke in Montreal angekündigt worden war. Mit dieser habe man sowohl die Leistung als auch die Standfestigkeit verbessert, so die Sternmarke.

Mercedes betonte überdies, dass man das für den siebten WM-Lauf geplante Update in den letzten beiden Wochen noch weiter verbessert habe, weshalb es sich tatsächlich um die Version 1.2 gehandelt habe. Und: Die neuen Antriebseinheiten sollen auch für den Rest des Rennwochenendes in Frankreich eingesetzt werden. Kein Wunder, schliesslich hatte sich Weltmeister Lewis Hamilton in beiden Session die Bestzeit gesichert.

Sein Teamkollege Valtteri Bottas, der wegen eines Wasserlecks früher als geplant aussteigen musste, kam im zweiten Training nicht über die siebte Position hinaus. Die erste Session hatte der stille Finne noch mit 0,140 sec Rückstand auf Hamilton auf dem zweiten Platz beenden können.

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