Nico Hülkenberg (Renault): Starkes Hockenheim-Debüt

Von Rob La Salle
Formel 1
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Renault-Star Nico Hülkenberg ist neben Sebastian Vettel der einzige weitere Lokalmatador beim anstehenden Grand Prix in Deutschland. Zeit, einen Blick auf seine Hockenheim-Statistik zu werfen.

Nicht nur die deutschen Formel-1-Fans jubeln über die Rückkehr der Königsklasse nach Hockenheim. Auch bei GP-Routinier Nico Hülkenberg ist die Vorfreude auf das Heimspiel gross. «Ein Heimrennen ist extrem motivierend, weil der Wunsch, vor den heimischen Fans zu glänzen, besonders gross ist. Die Rückkehr des Deutschland-GP ist also etwas ganz Spezielles für mich», erklärte der Emmericher vor dem Start des Wochenendes.

Hülkenberg, der auf dem Hockenheimring bereits vier WM-Läufe bestritten und in den jüngsten beiden Heimrennen in 2014 und 2016 jeweils den siebten Platz erobern konnte, holte in den letzten vier Grands Prix auf der 4,574 km langen Piste insgesamt 15 Punkte, einen davon als Zehnter des Deutschland-GP von 2013, der auf dem Nürburgring ausgetragen worden war. 2012 kam er als Neunter ins Ziel, 2014 und 2016 als Siebter.

Der durchschnittliche Startplatz des 30-Jährigen bei seinem Heimspiel ist die achte Position, im Rennen kommt er im Schnitt auf den neunten Rang. Im Formel-1-Renner legte er bereits 3046 km auf dem Hockenheimring zurück, 1221 davon im Rahmen eines Renneinsatzes – oder in Runden ausgedrückt: Er umrundete die GP-Piste bereits 666 Mal, 267 davon sind Rennrunden.

Wie die meisten seiner Berufskollegen sammelte auch Hülkenberg bereits vor seinem Aufstieg in der Königsklasse eifrig Erfahrungskilometer auf der deutschen Piste. Sein Debüt bestritt er 2005 im Rahmen der Formel BMW. Nico eroberte für das Team Josef Kaufmann Racing zwei Siege, eine Pole-Position und drehte auch in einem der Hockenheim-Läufe die schnellste Rennrunde.

In jenem Jahr gewann der heutige Renault-Werksfahrer die Nachwuchsmeisterschaft mit fünf Punkten Vorsprung auf den früheren GP-Star und heutigen Langstrecken- und Formel-E-Fahrer Sébastien Buemi. Den Titel sicherte er sich mit einem Sieg im letzten Saisonlauf auf dem Hockenheimring.

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