TGR Haas lüftet den Schleier: So sieht die Formel-1-Lackierung für 2026 aus
Das TGR-Haas-Team ist der dritte Formel-1-Rennstall, der seine Lackierung für die anstehende Saison der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Die Bilder zeigen: Das Auto von Ocon und Bearman bleibt weiss.
Es ist bereits die elfte Formel-1-Saison für das TGR-Haas-Team: 2026 wird der US-Rennstall mit dem VF-26 auf die Strecke gehen und die neue Ära der Formel 1 in altbewährten Farben bestreiten, wie die soeben veröffentlichten Computer-Bilder des Dienstwagens von Ollie Bearman und Esteban Ocon beweisen.
Der GP-Renner bleibt weiss, wird sogar etwas weisser, weil die schwarze Motor-Abdeckung nun auch grösstenteils weiss Lackiert ist. Auf ihr prangen die Buchstaben GR, um der Titelpartnerschaft mit Toyota Gazoo Racing Rechnung zu tragen. Hinzu kommen rote Akzente, die den Look dynamischer gestalten.
«Wie alle Teams standen auch wir vor der Herausforderung, 2025 an den Start zu gehen und gleichzeitig das neue, den Regeln für die Saison 2026 entsprechende Fahrzeug zu entwickeln und zu bauen», sagt Teamgründer und Besitzer Gene Haas. «Die Vorsaison-Tests werden entscheidend sein, um zu verstehen, was diese Autos leisten können und wie sich die Fahrer, Ingenieure und Teams insgesamt darauf einstellen müssen.»
«Zumindest bei den Fahrern haben wir mit Ollie und Esteban sowie in unseren Design- und Ingenieurteams auf Kontinuität gesetzt. Die Leistungsdichte im Mittelfeld war in der vergangenen Saison aussergewöhnlich hoch, es war hart, und wir müssen uns auch in diesem Jahr wieder weiterentwickeln – sowohl auf als auch abseits der Strecke. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie sich der Wettbewerb entwickeln wird und was diese neuen Vorschriften in Bezug auf die Leistung bringen werden», fügt der US-Unternehmer an.
Teamchef Ayao Komatsu gesteht: «Es fühlt sich fast ein bisschen surreal an, so früh im Jahr ein neues Auto vorzustellen, aber es ist nicht weniger aufregend, in eine neue F1-Saison zu starten – insbesondere eine mit solchen Änderungen in den Vorschriften.»
Und der Japaner beteuert: «Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Vorbereitung auf die Shakedown-Woche in Barcelona. Es war eine enorme Anstrengung für alle im Team, in der kurzen Zeit zwischen dem Ende der letzten Saison und der Vorstellung des Autos im Januar so viel zu leisten. Nach all den Diskussionen können wir es natürlich kaum erwarten, zu sehen, wie sich diese Autos schlagen werden und was uns erwartet, wenn wir unsere Testprogramme vor dem Saisonauftakt in Australien absolvieren. Die Zeit auf der Strecke in Spanien und Bahrain wird entscheidend sein. Wir wissen, dass uns eine Herausforderung erwartet, die wir aber aus Leidenschaft für die Formel 1 gerne annehmen.»
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