Charles Leclerc: Darum ist es schwierig, Arbeit und Privatleben zu trennen
Formel-1-Stars stehen im Scheinwerferlicht, entsprechend schwierig ist es für sie, die Privatsphäre zu schützen. Es ist auch nicht einfach, Arbeit und Privatleben zu trennen, betont Charles Leclerc.
Sobald ein Rennfahrer in die Formel 1 aufsteigt, steht er im Fokus der Öffentlichkeit. Der GP-Zirkus und seine Stars erfreuen sich grosser Beliebtheit, was grundsätzlich für alle Beteiligten erfreulich ist. Allerdings bringt das Leben im Scheinwerferlicht auch seine Tücken mit sich. So müssen vor allem die Top-Piloten einige Anstrengungen unternehmen, um die eigene Privatsphäre zu schützen.
Charles Leclerc kann ein Lied davon singen. Im «Racer.com»-Interview beteuert er zwar, dass er das Interesse an seinem Privatleben nicht grundsätzlich ablehnt. Gleichzeitig betont er: «Es ist eher so, dass man manchmal einfach nur einen Augenblick mit seiner Mutter verbringen und ein normales Leben führen möchte, und das ist jetzt etwas schwieriger.»
Gleichzeitig scheut sich der Ferrari-Star auch nicht davor, das eigene Privatleben auch öffentlich zu zelebrieren. So verkündete er etwa im vergangenen Jahr seine Verlobung mit Alexandra Saint Mleux in den sozialen Medien. «Natürlich war die Nachricht von der Verlobung nicht so privat, da wir sie ja selbst verbreitet haben», sagt er dazu. «Und es ist schön, einige dieser wirklich positiven Nachrichten mit den Menschen, die uns folgen, zu teilen.»
Die Arbeit auf der Strecke lässt sich auch nicht immer vom Privatleben trennen, schliesslich wirkt sich das Geschehen in der Formel 1 auch auf seine Gemütslage aus, erzählt der 28-Jährige. «Es ist natürlich schwierig, das zu trennen, vor allem weil die Formel 1 einen so grossen Teil meines Lebens ausmacht. Ich habe hart gearbeitet, um das zu erreichen – wobei ich es hasse, von Arbeit zu sprechen, weil ich das Fahren immer geliebt habe. Aber ich habe es mein ganzes Leben lang gemacht und es bedeutet mir sehr viel.»
«Alles, was ich habe, ist meine Familie, meine Freunde und der Rennsport. Und wenn man etwas so leidenschaftlich liebt, lebt man diese Momente in vollen Zügen. Das bedeutet, dass sich die Emotionen in gewisser Weise auch auf das Privatleben auswirken. Wenn ich ein sehr schlechtes Rennen habe, komme ich niedergeschlagen nach Hause. Und wenn ich ein gutes Rennen habe, kehre ich glücklicher heim. Aber ich denke, mit der Erfahrung versucht man, beides so weit es geht voneinander zu trennen.»
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