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WP Braking Systems: Jetzt wird auch gebremst
WP Suspension, die Hausmarke der Bajaj Mobility AG für alles, was federt und dämpft, erweitert das Portfolio um hochwertige Nachrüst-Bremsanlagen für den Rennsport und für anspruchsvolle Kunden.
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Wer an WP denkt, hat sofort die charakteristischen Gabeln und Federbeine vor Augen, die seit Jahrzehnten im Offroad-Sport und mittlerweile auch auf der Straße und in der MotoGP Maßstäbe setzen. Doch in den Entwicklungsbüros in Oberösterreich hat man längst erkannt: Fahrwerk und Bremse beeinflussen sich gegenseitig. Deshalb ist der Schritt, den WP nun verkündet, eigentlich nur logisch, wenn auch überraschend in seiner Konsequenz: WP Braking Systems baut ab sofort in einer neuen Produktionsanlage eigene Hochleistungs-Bremsanlagen.
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WP ist seit langem ein großer Player in der Fahrwerkstechnik und hat zahlreiche hochwertige Erstausstattungs-Komponenten für KTM und andere Premiummarken entwickelt und produziert. Mit der Einführung von WP Braking Systems macht WP nun den nächsten Schritt. Ein Team aus elf Experten mit jeweils über 20 Jahren Erfahrung in der Bremsenentwicklung bildet das Herzstück des Unternehmens. Ausgestattet mit Test- und Prototypeneinrichtungen, spezialisiert sich WP Braking Systems auf Entwicklung, CAD-Design, Lieferantenentwicklung und umfassende Validierungsprozesse in einem neuen, 6.000 m² großen Werk. Eine 100 m lange Anodisierungsanlage für hochwertige Oberflächenbehandlungen und kosmetische Veredelungen trägt zusätzlich dazu bei, jährlich 300.000 Bremssysteme und 1,5 Millionen Schläuche zu fertigen.
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Dieser hauseigene Entwicklungsprozess ermöglichte zudem eine stärkere Fokussierung auf das Design, wobei Gewicht und Wärmemanagement im Mittelpunkt standen. So wird maximale Leistung unter hoher Belastung durch den Einsatz hochwertiger Materialien sichergestellt. Insgesamt 19 Komponenten ermöglichen es zudem, die Bremsleistung von Oberklasse-Motorrädern auch Motorrädern mit weniger als 500 ccm zugänglich zu machen.
Zu diesen Komponenten gehört der neue Radial-Hauptbremszylinder FMR4 mit 13 oder 16 mm Kolbendurchmesser, der Rennsporttechnologie in die kleineren Motorklassen bringt. Weiter bietet WP Braking Systems schwimmend gelagerte Hinterrad-Bremszangen mit offener Brückenkühlung, übergroßen Bremsbelägen und servicefreundlicher Konstruktionen für einfachere Wartung.
Für den Einsatz am Vorderrad gibt es den neuen Vierkolben-Radialbremssattel FCR4, der 740 g wiegt – einer der leichtesten auf dem Markt. Dieser zeichnet sich durch eine zentrale Brückenstruktur aus, die auf maximale Steifigkeit und Kompaktheit ausgelegt ist. Dank der optimierten Bremssattelkonstruktion wird eine geringere Gehäusebreite erreicht, wodurch der Radialbremssattel auch für Drahtspeichenräder geeignet ist. Er verfügt über ein Gehäuse aus Aluminium-Druckguss, hartanodisierte Aluminiumkolben, EPDM-Vierkant-Dichtringe, Staubdichtungen und ist geeignet für gesinterte oder organische Bremsbeläge. WP-Bremssysteme sind serienmäßig mit Stahlflex-Bremsleitungen aus Polytetrafluorethylen (PTFE) ausgestattet, die Drücken bis zu 40 bar standhalten.
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Bei der Entwicklung dieser Komponenten wurde besonderes Augenmerk auf die Reduzierung des Schleppmoments gelegt, was Belagverschleiss und Bezinverbrauch reduziert. Dank vollständiger vertikaler Integration – von der Schlauchflechtung und -extrusion bis hin zur Bearbeitung und Montage – liefert WP nun Federelemente und Bremsanlagen aus einer Hand. Das könnte ein Vorteil sein, da sich Fahrwerk und Bremsen gegenseitig beeinflussen. Neben dem obligatorischen Leichtbau stand vor allem das thermische Management im Lastenheft. Wenn die Scheiben glühen und man in der letzten Runde um das Podium kämpft, soll die WP-Bremsanlage unbeeindruckt konstant hohe Bremsleistung liefern. Spezielle Beschichtungen der Bremskolben und eine optimierte Luftführung sollen Fading vermeiden. Weiter verspricht WP tadellose Dosierbarkeit auch im Gelände oder bei nasser Strasse, einen definierten Druckpunkt und ein Feedback, das einer direkten Leitung vom Bremshebel zum Vorderradreifen gleichkommt. Wenig überraschend sind die ersten Kits für Modelle der KTM-Gruppe (KTM, Husqvarna, GASGAS) ausgelegt. Ob mittelfristig auch Kits für japanische oder italienische Fabrikate angeboten werden, liess WP offen, ist im Rahmen der Pro-Components-Strategie aber denkbar.
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Erhältlich sein soll die neue Verzögerungs-Hardware ab dem kommenden Quartal über die WP Authorized Center. Damit wird WP vom reinen Fahrwerks-Spezialisten zum Systemanbieter für Fahrdynamik. Für die Konkurrenz wie Brembo oder Nissin bedeutet das: es wird enger auf dem Markt. Für den anspruchsvollen, solventen Motorradfahrer erweitert sich das Angebot in der Nische der hochwertigen Bremsen. Preisangaben gibt es noch nicht. Erstes Serienmodell mit WP-Bremsen soll die KTM 390 Duke des 2026er-Jahrgangs sein.
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