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Der allerhärteste Dakar-Pilot 2026: Benjamin Melot ist ‹Original› Sieger

Die Kategorie Original-by-Motul verzeiht keine Fehler und gilt als die schwierigste bei der Rallye Dakar. Im siebten Anlauf erfüllte sich Benjamin Melot seinen Traum.

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Benjamin Melot ist ein intimer Dakar-Kenner. Als 22-Jähriger erlebte der Franzose 2011 als Mechaniker von Christian Califanol seine erste Dakar, später arbeitete er für Cyril Despres und Ruben Faria. Erstmals selbst auf dem Motorrad saß Melot 2018 – und schied aus. Seit 2020 bestreitet der mittlerweile 37-Jährige die Kategorie Original-by-Motul – früher bekannt als Malle-Moto.

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In dieser besonders anspruchsvollen Kategorie müssen die Teilnehmer ohne fremde Hilfe auskommen, also ohne unterstützendes Team. Sponsor Motul stellt eine Kiste zur Lagerung von persönlichen Gegenständen und Ersatzteilen sowie einen abgetrennten Arbeitsbereich im Biwak zur Verfügung. Die kalten Nächte in der Wüste verbringen sie spartanisch in einem kleinen Zelt.

Vor einem Jahr lag Melot auf Siegkurs, verpasste aber auf der letzten Etappe einen Wegpunkt und wurde Zweiter. «Nach der Dakar 2025 war ich niedergeschlagen, aber meine Motivation kehrte zurück und ich habe das Training wieder voll aufgenommen», erzählte der KTM-Privatier. «Ich bin hier, um die Original by Motul-Kategorie zu gewinnen. Ich gebe alles und habe mich optimal vorbereitet, um mir alle Chancen zu sichern. Für mich ist das die Essenz des Rallye-Raids, und es gibt diesen Sieg, den ich Jahr für Jahr anstrebe.»

Melot übernahm auf Etappe 4 die Führung der Original-Kategorie, aber mit Josep Pedro hatte er einen starken Gegner, der am neunten Tag an die Spitze fuhr. Am letzten Tag der 48. Dakar war es dann aber der Franzose, der beim siebten Anlauf mit 14 min Vorsprung die Malle-Moto gewann. «Ich habe unglaublich hart gearbeitet, um in diesem Jahr in besserer Form zurückzukommen, mit der Einstellung, bis zum Schluss alles zu geben. Ich hatte eine Dakar mit Höhen und Tiefen, aber ich habe es geschafft, in einigen Etappen den Unterschied zu machen. Es war allerdings kein Spaziergang. Ich musste wirklich alles geben», sagte Melot erleichtert. «In den Dünen fühle ich mich zu Hause, aber auf Etappe 12 habe ich es irgendwie geschafft, auch einen großartigen Tag in den Felsen zu haben und einen Vorsprung von neun Minuten herauszufahren, obwohl mir dieses Terrain eigentlich nicht liegt. Emanuel Gyenes ist gestürzt und Josep Pedró hat sich ins Geschehen eingemischt. Er hat es mir nicht leicht gemacht und ich war ziemlich gestresst. Ich habe jahrelang darauf hingearbeitet, und jetzt ist es geschafft.»

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