Sergio Pérez (Force India): Die Nummer 4 von McLaren

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sergio Pérez

Sergio Pérez

​Der Mexikaner Sergio Pérez hat in Belgien für Force India einen tollen fünften Rang eingefahren und am Freitagmorgen in Monza Bestzeit gefahren. Nun steht er auf einer Wunschliste von McLaren.

McLaren-Direktor Zak Brown hat mit der Aussage verblüfft, dass es für den zweiten 2019er Wagen neben Carlos Sainz vier Namen auf der Wunschliste gebe: Esteban Ocon, Lando Norris, Stoffel Vandoorne und – Sergio Pérez! Pardon? War nicht davon die Rede, dass eine Verlängerung des Pérez’schen Force-India-Vertrags reine Formsache sei? In Monza beteuert Pérez, sein 2019er Abkommen sei in trockenen Tüchern. «Es geht nur noch darum, wann das Team damit an die Öffentlichkeit gehen will. Aber ich weiss, wo ich 2019 fahre.»

Sergio Pérez fuhr 2013 einen McLaren-Mercedes, als Nachfolger von Lewis Hamilton und an der Seite von Jenson Button, konnte aber nicht überzeugen. Er wurde durch Kevin Magnussen ersetzt und haute zu Force India ab. Würde er es überhaupt in Erwägung ziehen, nach Woking zurückzukehren? Sergio: «Wenn es Garantien gäbe, dass die ein fabelhaftes Projekt hätten, wieso nicht? Aber dazu müsste ich schon Details kennen.»

Nein, selbst wenn der Fahrermarkt 2018 ziemlich durchgeknallt ist: Es ist wahrscheinlich, dass Pérez bei Force India bleibt. Sergio glaubt: «Wir haben von Force India das Beste noch nicht gesehen. Ich traue diesem Team zu, dass es sich weiterentwickeln kann und wir die Top-Teams ärgern werden.»

Ganz wichtig für Pérez: «Bei Force India spürt keiner eine Hand, die sich um den Hals legt, wenn es mal nicht gut läuft. Das ist ein grosser Unterschied zu Rennställen wie Toyota, McLaren oder Renault.»

«Ich habe einen Vertrag für die kommende Saison, und aus Sicht des Fahrers ändert das nichts. Ich werde weiter versuchen, so viele Punkte wie möglich für das Team zu erringen. Wir haben in Belgien bewiesen, dass wir bei den Leuten sind. Und Monza ist nicht komplett anders als Spa-Francorchamps. Wir wollen hier wieder „best of the rest“ sein, und ich glaube, das können wir stemmen.»

In der laufenden WM ist der Gesamtsiebte von 2016 und 2017 derzeit Zehnter.

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