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Szafnauer: «Sehen Riesenpotenzial in Lance Stroll»

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer betont, dass das frühere Force India-Team grosse Stücke auf Neuzugang Lance Stroll hält. Der Kanadier übernimmt das Cockpit von Mercedes-Talent Esteban Ocon.

Formel 1

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Am Freitag bestätigte das frühere Force India-Team, was seit der Rennstall-Übernahme durch Mode-Milliardär Lawrence Stroll und seine Mitstreiter im Sommer bereits klar war: Mit Lance Stroll wird der Sohn des neuen Mitbesitzers im nächsten Jahr für die Truppe aus Silverstone antreten – an der Seite von Routinier Sergio Pérez, der seit 2014 an Bord des effizienten Mittelfeldteams ist, und an Stelle des talentierten Mercedes-Juniors Esteban Ocon.

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Es ist ein Konzept, das sich schon in der Formel 3 bewährt hat. Dort kaufte sich Stroll kurzerhand in das Prema Power Team ein und förderte es bis zur Überlegenheit. Sein Spross krönte sich 2016 – nach dem fünften Gesamtrang in der Debütsaison – zum bis dato jüngsten Formel-3-Champion aller Zeiten. Es war sein zweiter Titel nach dem Gesamtsieg in der italienischen Formel 4 in der Saison 2014.

Der 20-jährige Stroll hat mittlerweile zwei GP-Jahre mit Williams hinter sich – auch dort wirkte Vater Lawrence dank einer dicken Mitgift von kolportierten 40 Millionen Dollar und der Übernahme von Team-Anteilen als Wegbereiter für seinen Nachkommen. Mit Erfolg – zumindest im ersten Jahr.

Nach einer Serie von drei Ausfällen holte der damalige Teenager in seiner Rookie-Saison den dritten Platz in Aserbaidschan und drehte im Italien-Qualifying die viertschnellste Runde, wobei er in die erste Startreihe aufrückte, weil die beiden vor ihm klassierten Red Bull Racing-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo strafversetzt wurden.

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In diesem Jahr lief es weitaus schlechter für Stroll Junior. Er schaffte es nur zwei Mal in die Punkte – in Aserbaidschan holte er den achten Platz, auf dem Highspeed-Kurs von Monza rückte er dank der Disqualifikation des sechstplatzierten Haas-Piloten Romain Grosjean vom zehnten auf den neunten Rang vor. Am Ende belegte er den 18. Gesamtrang.

Dennoch ist man bei seinem neuen Brötchengeber überzeugt, dass man mit dem Rennfahrer aus Montreal eine gute Wahl getroffen hat. Teamchef Otmar Szafnauer freut sich angesichts der absehbaren Neuverpflichtung: "Ich freue mich, die Verpflichtung von Lance für 2019 letztlich bestätigen zu können. Zusammen mit Sergio Pérez haben wir eine aufregende Fahrerpaarung, die den perfekten Mix aus Jugend, Talent und Erfahrung bietet."

"Lance ist erst 20 Jahre jung und hat bereits zwei Jahre Formel-1-Erfahrung gesammelt, sowie einen Podestplatz und einen Start aus der ersten Reihe erzielt", zählt der 54-jährige Rumäne auf. Und er beteuert: "Wir sehen ein Riesenpotenzial in Lance und wir sind überzeugt, dass wir ihm das richtige Umfeld bieten, um zu glänzen. Unser Team hat schon grossartige Erfolge bei der Nachwuchsarbeit geleistet und wir können es kaum erwarten, unsere Arbeit mit Lance in Angriff zu nehmen."

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