Justin Barcia (Ducati): «Das war der schwerste Sturz in meiner Karriere»
Ducati-Werksfahrer Justin Barcia, der im Finale des Auftaktrennens der US Supercross-Meisterschaften aus dem Angel Stadium Anaheim ins Krankenhaus überführt werden musste, konnte das Spital verlassen.
«Ich hatte im Laufe meiner Karriere einige schwere Stürze, aber dieser war der schwerste», erklärte Justin Barcia nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. «Ich hatte noch nie in meinem Leben so starke Schmerzen. Ich kann meinen Nacken nicht bewegen und habe starke Schmerzen im Rücken. Der Rücken war die größte Sorge, aber ich bin noch einmal davongekommen. Es wurde zwar ein Wirbelfortsatz gebrochen, der aber nicht operiert werden muss. Meine Wirbelsäule ist stabil.»
Wann Barcia in den Wettkampf zurückkehren kann, ist derzeit ungewiss: «In den kommenden Tagen werden wir mehr wissen. Aber alles in allem denke ich, dass ich mich gut erholen werde. Ich weiß es zu schätzen, dass sich alle nach mir erkundigen und hinter mir stehen. Ich habe den Crash selber noch nicht gesehen, aber ich denke, dass ich ihn gar nicht sehen möchte. Ich habe gehört, dass es ziemlich böse aussah. Das erste Rennen auf Ducati lief gut, aber leider passieren solche Dinge und ich freue mich darauf, wieder mit meinem Team zu arbeiten. Danke und bis bald.»
Im Qualifying von Anaheim 1 hatte Barcia noch Probleme. Er qualifizierte sich nur auf Platz 20, sein französischer Teamkollege Dylan Ferrandis beendete das Qualifying auf Platz 10. Im ersten Vorlauf lief es viel besser: Barcia und Ferrandis kämpften in der Spitzengruppe um Platz 3. Dylan Ferrandis beendete das Finale auf Rang 9.
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