Husarenritt von Luciano Benavides (KTM): Jetzt Dakar-Leader
Sein Bruder Kevin hat die Rallye Dakar bereits zweimal gewinnen können, 2026 könnte das Jahr von Luciano Benavides werden. Der Red Bull KTM-Pilot wird scheinbar jeden Tag besser.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Nach seiner Verletzung bei der Rallye du Maroc kam Luciano Benavides als Außenseiter zur Dakar 2026, denn komplett genesen war der Argentinier nicht. Der 30-Jährige hielt in der ersten Woche jedoch tapfer mit, lag aber nach Etappe 4 bereits 13 min zurück. Seitdem knabberte sich der 30-Jährige jeden Tag ein wenig näher an die Dakar-Führung heran.
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Mit einem Etappensieg startete der Red Bull KTM-Pilot am Sonntag in die zweite Woche der härtesten Rallye und wiederholte seinen Triumph auf Etappe 8. Immer die Route eröffnend, sammelte Benavides 7:28 min an Zeitgutschrift und brummte seinem Teamkollegen und bisherigen Dakar-Leader Daniel Sanders fast fünf Minuten auf. Am Ende sprang mit 10 sec Vorsprung auf den Australier sogar die Gesamtführung heraus! «Ich glaube, das war eine ziemlich gute Leistung», sagte Benavides bescheiden. «Ich habe von Anfang bis Ende attackiert und fühlte mich großartig dabei. Das letzte Teilstück war wegen des starken Windes schwierig – zeitweise konnte ich kaum den Weg richtig sehen und entsprechend schwer war die Navigation. Trotzdem konnte ich mir viel Zeit als gutschreiben lassen, also war es ein guter Tag für mich.»
Die Pisten der Etappen 7 und 8 waren sehr schnell. «Offenbar kann ich das Roadbook dabei gut lesen und die richtigen Entscheidungen treffen. So kann es meinetwegen jeden Tag weitergehen», schmunzelte Benavides, dessen Bruder Kevin 2021 mit Honda und 2023 mit KTM gewinnen konnte.
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Trotz verlorener Führung ist Daniel Sanders voll des Lobes für seinen Teamkollegen. «Die letzten beiden Tage waren extrem schnell, und die Navigation etwas einfacher, aber es war sehr schwer, die Zeit auf Luciano aufzuholen. Er hat wirklich gute Arbeit geleistet», sagte der Vorjahressieger. «Alle, die nicht an erster oder zweiter Stelle lagen, hatten Pech. Von Platz vier aus war es sehr schwer, Zeit aufzuholen. Hoffentlich wird es morgen nicht wieder so schnell und einfach.»
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