FP2 Bahrain: Ferrari bestätigt gute Form, Vettel top!

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Auch im zweiten freien Training zum Bahrain-GP gab Ferrari das Tempo vor. Diesmal hatte Sebastian Vettel die Nase vorn. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton blieb sechs Zehntel langsamer als der Deutsche.

Zum Start der zweiten Trainingssession auf dem Bahrain International Circuit hatte sich der Asphalt des Wüstenkurses auf 31 Grad Celsius abgekühlt. Die Lufttemperatur betrug angenehme 24 Grad, als die ersten GP-Stars auf die Strecke gingen. Und wie schon in der Nachmittagshitze der ersten Session waren die Ferrari-Piloten auch diesmal gleich von Anfang an schnell unterwegs.

Sebastian Vettel setzte sich zunächst an die Spitze, doch wenige Augenblicke später unterbot sein Teamkollege Charles Leclerc die frühe Bestmarke des Deutschen um vier Zehntel – und war damit schon schneller als auf seiner schnellsten FP1-Runde. Doch noch bevor die beiden Ferrari-Piloten ihre gezeiteten Runden gedreht hatten, stand mit Kimi Räikkönen Vettels früherer Stallgefährte im Fokus.

Der Iceman legte bereits auf seiner ersten Runde in der dritten Kurve einen Dreher hin, konnte daraufhin aber weiterfahren. Dennoch musste Räikkönen – wie auch sein Alfa Romeo-Teamkollege Antonio Giovinazzi – eine längere Zwangspause einlegen, weil an beiden Rennern ein Leck im hydraulischen System für Ärger sorgte.

An der Spitze löste Valtteri Bottas Leclerc auf der ersten Position ab, während sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton mit der vierten Position vorlieb nehmen musste, bevor die Ferrari-Konkurrenz auf den weichen Reifen einen Angriff startete. Mit Erfolg: Vettel setzte sich mit 1:28,942 min an die Spitze, sein Teamkollege blieb 0,141 sec langsamer als der vierfache Champion.

Auch Mercedes schickte beide Fahrer mit den weichen Reifen auf Zeitenjagd, doch Champion Hamilton kam nicht über die dritte Position hinaus – ihm fehlten fünf Zehntel auf Vettels Bestzeit. Bottas brach seinen ersten schnellen Versuch ab und reihte sich nach der zweiten schnellen Runde hinter seinem Teamkollegen ein. Ihm fehlte eine weitere Zehntel auf die rote Bestzeit.

Hinter dem Melbourne-Sieger durfte sich Nico Hülkenberg über die fünftschnellste Rundenzeit und die Tatsache freuen, sich damit vor Red Bull Racing-Talent Max Verstappen einreihen zu dürfen. Vettel legte hingegen weiter zu und drückte die Bestzeit bei einem weiteren Qualifying-Run auf 1:28,846 min, während sich die Silberpfeile den Rennsimulationen widmeten.

Vettel sorgte auch für Action auf der Bahn, weil er in der letzten halben Stunde einen Dreher in der dritten Kurve hinlegte. Der Heppenheimer war nicht der Erste, der sich in dieser Ecke drehte. Probleme bekundete auch Lando Norris. Der McLaren-Rookie musste seine Rennsimulation unterbrechen, weil Fehlzündungen auftraten – nach den MGU-K-Sorgen von Carlos Sainz in Australien bescherte der Renault-Motor den Ingenieuren erneut Sorgenfalten.

Grund zur Sorge hatte auch Pierre Gasly, der schon im ersten freien Training Probleme bekundet hatte und auch diesmal deutlich langsamer als Verstappen unterwegs war: Der Franzose schaffte nur die zwölftschnellste Runde, Verstappen blieb Sechstschnellster. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner beschwichtigte: «Da kommt noch mehr.» Dafür durfte sich Giovinazzi acht Minuten vor dem Ende der Session noch einmal freuen, weil er nochmals auf die Bahn durfte.

An der Spitze änderte sich nichts mehr: Vettel war mit 1:28,846 min der Schnellste vor Leclerc, Hamilton, Bottas, Hülkenberg, Verstappen, Kevin Magnussen, Norris, Romain Grosjean und Daniil Kvyat. Carlos Sainz, Gasly, Alex Albon, Sergio Pérez, Daniel Ricciardo, Räikkönen, Lance Stroll, Giovinazzi, George Russell und Robert Kubica komplettierten die Zeitenliste.

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