Formel 1

Spielberg-Sieg von Verstappen: Red Bull Racing ratlos

Von - 04.07.2019 20:18

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner gesteht nach dem überragenden Spielberg-Auftritt von Max Verstappen: Das Team kann nicht wirklich erklären, warum das Auto des Niederländers so schnell war.

Max Verstappens Motivation, vor seinen zahlreich erschienenen Fans und auf der Hausstrecke seines Rennstalls Red Bull Racing einen gelungenen Auftritt hinzulegen, war so gross, dass sich der Niederländer trotz eines schwachen Starts wieder ganz nach vorne kämpfen konnte. Der 21-Jährige, der wegen Lewis Hamiltons Rückversetzung aus der ersten Reihe hatte starten dürfen, war nach den ersten Metern bis auf die siebte Position zurückgefallen.

Daraufhin zeigte er eine entschlossene Aufholjagd, die in einem runterlangen, harten Duell mit Spitzenreiter Charles Leclerc gipfelte. Drei Runden vor dem Ende schaffte er es – samt Kontakt zwischen dem Red Bull Racing-Renner und dem Ferrari – in der dritten Kurve am Monegassen vorbei und holte sich den Sieg. Dieser stand allerdings noch mehr als drei Stunden nach dem Fallen der Zielflagge auf der Kippe, weil das entscheidende Überholmanöver von den Regelhütern genauer untersucht wurde.

Doch die Stewards kamen zum Schluss, keine Strafe gegen den Spielberg-Sieger des Vorjahres auszusprechen – womit Verstappens zweiter Red Bull Racing-Heimsieg in Folge nicht mehr in Gefahr war – zumal Ferrari-Teamchef Mattia Binotto gleich klarstellte, dass man gegen das Urteil der Rennkommissare nicht vorgehen wolle.

Der Auftritt von Verstappen überraschte nicht nur die Konkurrenz, auch das eigene Team sah verblüfft zu, wie der Ausnahmekönner einen Gegner nach dem anderen schnappte. Teamchef Christian Horner gestand nach dem Rennen: «In der zweiten Rennhälfte war er unaufhaltsam, das Auto war unglaublich schnell und ehrlich gesagt verstehen wir noch nicht ganz, warum das so war.»

«Offensichtlich wirken sich die Updates, die wir in den letzten Rennen ans Auto gebracht haben, positiv aus, sie scheinen gut zu funktionieren. Aber dieses Rennen wurde durch harte Arbeit gewonnen – er musste sich an drei unserer vier Hauptgegner vorbei arbeiten, und genau das hat Max auch getan», fügte der Brite an.

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