Lando Norris: «Da steckte noch mehr in meinem Auto»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lando Norris

Lando Norris

Nach dem starken GP-Wochenende von Österreich blickt Formel-1-Neuling Lando Norris voller Zuversicht auf die anstehenden Rennwochenenden. Der Brite hofft, Red Bull Racing zumindest in einigen GP fordern zu können.

Lando Norris durfte sich in Österreich erneut über einen starken Auftritt freuen. Der McLaren-Rookie, der vom fünften Startplatz ins neunte Saisonrennen gestiegen war, kam als Sechster über die Ziellinie – noch vor Red Bull Racing-Pilot Pierre Gasly und seinem eigenen Teamkollegen Carlos Sainz, der das Rennen vom Ende der Startaufstellung hatte in Angriff nehmen müssen.

Während des Rennens konnte 19-Jährige sogar an Lewis Hamilton vorbeiziehen und in den ersten sieben Runden lag er auch vor dem späteren Rennsieger Max Verstappen. Das lässt natürlich auf weitere erfolgreiche Renneinsätze hoffen – und weckt hohe Erwartungen, wie Norris nach dem Rennen unumwunden einräumte.

«Hätte ich wirklich pushen müssen, dann hätte ich noch sehr viel mehr aus dem Auto herausholen können», ist der junge Brite überzeugt. «In den letzen Runden machte Gasly Druck, aber ich machte genau das, was ich tun musste, ich schonte meine Reifen und ging keinerlei Risiken ein», schilderte er.

Norris ist überzeugt: «Im Schnitt sind wir etwas näher an Red Bull Racing herangekommen.» Und auf die Frage, auf welchen Kursen die roten Bullen denn in Reichweite der Woking-Renner sein könnten, rätselt er: «Vielleicht in Monza? Sie verlieren auf den Geraden, und auf einigen Strecken wie etwa Monza macht sich das stärker bemerkbar als auf anderen.»

Allerdings macht sich der GP-Neuling auch nichts vor. Er weiss, dass Red Bull Racing, Ferrari und Mercedes unter normalen Bedingungen noch weit weg sind: «Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Rückstand beim Renntempo noch immer gross ist. Im Qualifying haben wir vielleicht Chancen, aber sie haben immer noch das sehr viel schnellere Auto. Vielleicht nicht im Grossen und Ganzen, aber in den Ecken sind sie noch sehr viel flotter als wir unterwegs. Auch beim Reifenmanagement und beim Speed sind sie besser aufgestellt.»

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