Charles Leclerc (Ferrari): «Das darf nicht wahr sein»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Charles Leclerc

Charles Leclerc

​Seit der Sommerpause ist dieser Charles Leclerc nicht aufzuhalten: Dritte Pole-Position in Folge für den Monegassen nach Belgien und Italien. Der Ferrari-Pilot sagt: «Das darf doch alles nicht wahr sein.»

Belgien, Italien, Singapur, drei Mal Pole-Positions für den 21jährigen Charles Leclerc, in der Nacht hier auf dem tückischen asiatischen Strassenkurs hat der Monegasse seine insgesamt fünfte Pole in der Formel 1 errungen, er war auch schon in Bahrain und Österreich vom besten Startplatz losgefahren.

Einer, der nicht an diese Pole glaubte, war – Charles Leclerc selber. «Das darf doch alles nicht wahr sein!» sagte er nach seinem Höllenritt. «Es gab mindestens drei Gelegenheiten, bei welchen ich meinen Wagen fast aus der Kontrolle verloren hätte. Zwischendurch dachte ich: Das wird nichts. Und jetzt stehe ich wieder auf der Pole-Position, unglaublich! Das hätte ich nicht gedacht, weil meine Runde voller Fehler war.»

«Ein riesiges Dankeschön ans Team. Wir hatten uns auf ein schwieriges Wochenende gefasst gemacht, aber wir hatten einige Verbesserungen in Gepäck, von welchen wir uns viel erwartet haben und die sich alle bewähren.»

«Ich bin extrem glücklich. Am Freitag hatte ich mich im Wagen noch nicht ganz wohlgefühlt, aber wir konnten die Abstimmung schrittweise verbessern, und trotz der wilden Fahrt hat es für die Pole gereicht, besser geht es nicht.»

«Die Runde war verrückt. Mein erster Versuch war nicht gut, ich lag zu nahe an Hamilton. Also wusste ich – ich muss in der letzten Runde alles geben. Ich hatte Schwein, dass ich nicht in der Mauer gelandet bin, denn ich war ein paar Mal jenseits des Limits, besonders aus den Kurven 3 und 11 heraus. Ich bin selber überrascht, wie schnell wir hier sind, das stellt der ganzen Mannschaft ein schönes Zeugnis aus.»

«Heute dürfen wir uns freuen, aber es gibt keine Punkte für die Pole, was ich schade finde, und alles, was ich heute erreicht habe, zählt morgen nichts, wenn die Startampel erlischt. Ich werde erst dann zufrieden sein, wenn ich auch morgen die Nase vorn habe.»


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