Marko: «Keine einfache Saison für Mick Schumacher»

Von Andreas Reiners und Gerhard Kuntschik
Formel 1
Dr. Helmut Marko

Dr. Helmut Marko

Mick Schumacher feiert sein Debüt in der Formel 1, er geht für Haas an den Start. Red Bulls Motorsportberater glaubt, dass es für Mick keine einfache Saison wird.

Dr. Helmut Marko ist optimistisch. Der Motorsportberater von Red Bull geht davon aus, «dass wir den Abstand zu Mercedes verringert haben», wie er im Interview mit SPEEDWEEK.com verriet.

«Wie dicht wir dran sind, wird das erste Rennen zeigen. Mercedes ist nach wie vor Favorit, nicht zuletzt aufgrund der Erfolgsserie in den vergangenen Jahren. Aber wir haben intensiv und zielgerichtet gearbeitet, ebenso hat das Honda gemacht», sagte er und meint, dass es die beste Red-Bull-Chance seit 2013 sei.

Wesentlich schwieriger ist die Situation für Mick Schumacher, glaubt Marko. Denn beim bereits 2020 unterlegenen Haas-Team wird es kaum Fortschritte geben, was das Auto betrifft.

«Es wird wohl schwierig, in die Nähe der Punkte zu kommen. Dann hat er einen Teamkollegen (Nikita Mazepin, Anm.d.Red.), mit dem er sich nicht grün ist. Das wird wohl keine einfache Saison», sagte Marko.

Marko hofft, dass es der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel mit Aston Martin noch einmal an die Spitze schaffen kann. Marko weiß aus gemeinsamen Red-Bull-Zeiten: «Er braucht einen Rückhalt im Team, eine Geborgenheit, das war in den vergangenen zwei, drei Jahren bei Ferrari nicht der Fall. Das war nicht der Vettel, den wir kannten. Inklusive der vielen Fehler, die er plötzlich machte.»

Und was traut er Fernando Alonso bei der Rückkehr nach zwei Jahren F1-Abstinenz zu?

«Alonso ist ein Ausnahmekönner, sehr ehrgeizig, fokussiert. Das Team hat das komplette Topmanagement ausgetauscht. Alonso ist zweifellos der Erfahrenste des Teams. Das wird eine interessante Konstellation. Ich denke aber, Alpine wird sich sehr anstrengen müssen, um im Mittelfeld vorn zu sein», sagte Marko.

Den früheren Red-Bull-Racing-Fahrer Daniel Ricciardo wiederum sieht Marko «sicher im Mittelfeld vorn. McLaren hat sich toll verbessert, aber ich glaube nicht, dass man es bis ganz zur Spitze schaffen wird».


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