Fernando Alonso sauer: Kritik an Rennleiter Masi

Von Otto Zuber
Fernando Alonso fand klare Worte für die Rennleitung

Fernando Alonso fand klare Worte für die Rennleitung

Formel-1-Routinier Fernando Alonso schäumte nach dem Q2-Aus in Abu Dhabi vor Wut. Der zweifache Champion aus dem Alpine-Team fand klare Worte gegen die Tatenlosigkeit der Rennleitung.

Nur 12 Tausendstel fehlten Fernando Alonso am Ende für den Q3-Einzug: In Abu Dhabi musste sich der Spanier mit dem elften Platz begnügen, weil er bei seinem letzten Versuch zum Ende der Runde aufgehalten wurde – ausgerechnet von McLaren-Pilot Daniel Ricciardo, der als Q2-Zehnter das letzte Ticket für den Q3-Einzug löste.

«Ich kann es nicht glauben. Wir werden von seiner Position starten, das war eine klare Behinderung», funkte der Formel-1-Routinier. Später ärgerte er sich: «Leider haben wir niemanden, der das kontrolliert. Rennleiter Michael Masi ist zu weich. Wenn man die Bummeleien bei den Outlaps zulässt, wird es immer Chaos geben. Wir brauchen einen Schiedsrichter, der uns beschützt, und den haben wir im Moment nicht.»

Auch das McLaren-Team und Ricciardo selbst wurden von Alonso kritisiert: «Der Fehler lag bei McLaren, dem Team oder dem Fahrer. Denn auch wenn viel Verkehr auf der Piste herrscht, musst du zur Seite, wenn ein Auto heranbraust. Und er ging nicht zur Seite. In Österreich hat Sebastian Vettel eine Strafversetzung um drei Startplätze dafür passiert, ich erwarte, dass es hier mindestens dieselbe Strafe hageln wird.»

Die Regelhüter sahen es anders, sie befanden, dass Ricciardo wenig bis gar nichts hätte tun können, um Alonsos Runde nicht zu stören, weil er sich selbst in einer ganzen Kette von Autos befand, die durch die doppelte gelbe Flagge in der 14. Kurve aufgehalten wurden.

Qualifying, Abu Dhabi

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:22,109 min
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:22,480
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:22,931
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:22,947
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:22,992
06. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:23,036
07. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:23,122
08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:23,220
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:23,389
10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:23,409
11. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:23,460
12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:24,043
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:24,066
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:24,251
15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:24,305
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:24,338
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:24,423
18. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:24,779
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:24,906
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:25,685

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