Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sprach am Rande der Imola-Strecke Klartext. Der Red Bull Racing-Star wünscht sich einen anderen Zeitplan und eine andere Vorgehensweise bei der Medienarbeit.
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Für Max Verstappen endete die dritte WM-Runde im Albert Park von Melbourne genauso wie der Saisonauftakt in Bahrain mit einem enttäuschenden Ausfall. Der Niederländer aus dem Red Bull Racing Team rutschte durch den neuerlichen Nuller auf den sechsten WM-Rang ab – vor ihm liegt nicht nur sein Teamkollege Sergio Pérez (Rang 4), sondern auch sein letztjähriger WM-Rivale Lewis Hamilton (Rang 5).
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Damit will sich der 24-Jährige natürlich nicht abfinden. Sein Ziel für Imola ist klar: Er will wieder möglichst viele Punkte holen. Einfach wird es nicht, wie der 21-fache GP-Sieger weiss, denn das erste Sprint-Rennwochenende des Jahres ist eine besonders grosse Herausforderung. Und der Regen erschwert die Aufgabe zusätzlich. "Persönlich bin ich kein Fan des Sprint-Formats, aber es ist, wie es ist. Wir waren in den neuen Autos noch nie im Regen unterwegs, ich bin gespannt, wie sich das im Training und im Qualifying anfühlen wird. Es ist auf jeden Fall ein wichtiger Tag", erklärte der Red Bull Racing-Star.
Und auf den Input-Brief der Fahrer-Vereinigung GPDA (Grand Prix Drivers Association) angesprochen, stellte Verstappen klar: "Das Sprint-Format ist, wie es ist. Aber die Medienarbeit ist gestiegen. Der Donnerstag gehört offiziell nicht mehr zum Rennwochenende, aber wir haben die gleiche Arbeit, wenn nicht noch mehr. Und am Freitag haben wir einen noch längeren Tag, weil wir für die FIA-Pressekonferenz früh hier sein müssen. Wir haben immer mehr Rennen und die Tage werden länger – das muss sich ändern."
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"Das Problem ist, dass alle die gleichen Fragen stellen, als Fahrer musst du sechs oder acht Mal das Gleiche erzählen, und das ist die ersten beiden Male spannend, doch danach wird es langweilig, das macht weder uns Fahrern noch den Journalisten Spass", präzisierte der aktuelle WM-Sechste, der sich andere Sportarten zum Vorbild nehmen will. "Andere Sportler haben zehn oder 20 Mikrofone vor sich und das sollten wir auch so machen, das gibt dann auch mehr her."
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01. Ferrari 104 Punkte 02. Mercedes 65 03. Red Bull Racing 55 04. McLaren 24 05. Alpine 22 06. Alfa Romeo 13 07. Haas 12 08. AlphaTauri 10 09. Williams 1 10. Aston Martin 0
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