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Neue Regeln: Das sagen die Formel-1-Ingenieure

Die Formel 1 hat viel Aufwand betrieben, um für dieses Jahr neue Regeln aufzustellen, damit die Rennen noch spannender werden. Sechs Rennen vor dem Saisonende stellt sich die Frage: Hat sich dieser Aufwand gelohnt?

Formel 1

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Engere Zweikämpfe, mehr Überholmanöver und eine grössere Leistungsdichte – das wollten die Formel-1-Verantwortlichen mit dem neuen Regelwerk, das in diesem Jahr in Kraft trat, erreichen. Der Aufwand, der vor der Einführung der neuen Fahrzeuggeneration betrieben wurde, war gross. Doch hat sich dieser gelohnt?

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Drei der klügsten Köpfe im Fahrerlager mussten in Monza eine Antwort auf diese Frage geben. Pierre Waché, technischer Direktor von Red Bull Racing, winkte gleich ab: "In unserer Welt denkt man nicht auf diese Weise." Und er erklärte: "Wir versuchen, die Leistung innerhalb des vorhandenen Rahmens zu optimieren und zu maximieren, würde ich sagen."

Andrew Shovlin, leitender Ingenieur bei Mercedes, sagte: "Es ist ein bisschen einfacher geworden, einem Gegner zu folgen. Es gibt einige Strecken, auf denen man in der Vergangenheit kaum überholen konnte, wie zum Beispiel Budapest. Und das Rennen dort war in diesem Jahr ein bisschen interessanter."

Der Brite mahnt aber auch: "Wenn man wie in diesem Fall völlig neue Regeln einführt, dann wirkt sich das auch aufs Kräfteverhältnis aus. Offenbar hat sich Red Bull Racing als klarer Spitzenreiter herauskristallisiert. Der Rennausgang ist also etwas vorhersehbarer als gegen Ende des letzten Jahres."

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"Es ist aber ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, und es waren sehr viele Veränderungen nötig, um diesen zu machen. Ich denke, die grosse Hoffnung, dass das Feld leistungsmässig zusammenrückt, hat sich noch nicht erfüllt", fügte der 48-jährige Ingenieur an.

Tom McCullough, der für die Performance bei Aston Martin verantwortlich ist, stimmte seinen Kollegen von Red Bull Racing und Mercedes zu: "Wie Pierre schon sagte, ist es unsere Aufgabe als Ingenieure, das Auto im Rahmen der vorgegebenen Regeln so schnell zu machen. Die neuen Vorgaben haben uns vor grössere Herausforderungen gestellt, als wir alle erwartet hatten, vor allem zu Beginn des Jahres. Es war also ein faszinierendes, sehr interessantes Jahr."

WM-Stand (nach 16 von 22 Rennen)

Fahrer

01. Verstappen 335 Punkte

02. Leclerc 219

03. Pérez 210

04. Russell 203

05. Sainz 187

06. Hamilton 168

07. Norris 88

08. Ocon 66

09. Alonso 59

10. Bottas 46

11. Gasly 22

12. Magnussen 22

13. Vettel 20

14. Ricciardo 19

15. Schumacher 12

16. Tsunoda 11

17. Zhou 6

18. Stroll 5

19. Albon 4

20. De Vries 2

21. Latifi 0

22. Nico Hülkenberg (D) 0

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Konstrukteurspokal

01. Red Bull Racing 545 Punkte

02. Ferrari 406

03. Mercedes 371

04. Alpine 125

05. McLaren 107

06. Alfa Romeo 52

07. Haas 34

08. AlphaTauri 33

09. Aston Martin 25

10. Williams 6

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Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

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