Helmut Marko über 2023: «Jeder Versuch muss sitzen»

Von Vanessa Georgoulas
Helmut Marko ist zuversichtlich, dass Max Verstappen und sein Team auch 2023 vorne mitkämpfen werden

Helmut Marko ist zuversichtlich, dass Max Verstappen und sein Team auch 2023 vorne mitkämpfen werden

Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko erklärt, warum er trotz der Budgetdeckel-Strafe relativ optimistisch auf 2023 blickt. Der Grazer sagt aber auch zum Erfolg von 2022: «Es wird schwer, das zu wiederholen.»

Das Red Bull Racing Team durfte sich 2022 über die erfolgreiche Titelverteidigung von Max Verstappen und die Rückeroberung des WM-Titels bei den Konstrukteuren freuen. Die Mannschaft hat mix 795 WM-Zählern so viele Punkte wie noch nie gesammelt, der Formel-1-Champion hat mit 15 Saisonsiegen einen neuen Rekord aufgestellt.

Das freut auch Helmut Marko, der im «ServusTV»-Gespräch lobt: «Das Team hat einen hervorragenden Job gemacht, beide Fahrer haben super Leistungen abgeliefert und es wird schwer, das im nächsten Jahr zu wiederholen.» Er freut sich, dass Verstappen nach einem schwierigen Saisonstart schnell wieder aufholen konnte.

«Ich glaube, wir hatten 46 Punkte Rückstand nach den ersten drei Rennen. Und Verstappen sagte, er braucht 35 oder 36 Rennen, um das aufzuholen», erinnert sich der Grazer, der sich freut, dass die Wende schneller kam. «Wir haben den Umschwung geschafft und wir haben aus einem Auto, das übergewichtig und nicht leicht abzustimmen war, ein Auto geschaffen, das überall funktioniert hat. Bis auf Brasilien, da lagen wir daneben.»

Im nächsten Jahr muss das Red Bull Racing Team aber die Strafe wegen der Überschreitung der Budgetobergrenze absitzen. Das heisst: Die Windkanal-Stunden werden um zehn Prozent gekürzt. «Das heisst, dass jeder unserer Versuche im Windkanal sitzen muss», weiss Marko. Doch angesichts der relativ geringen Regeländerungen und der Tatsache, dass Red Bull Racing in diesem Jahr ein gutes Auto hatte, bleibt er zuversichtlich.

«Wir sind schon relativ optimistisch, dass wir zumindest vorn wieder dabei sein werden», sagt der 79-Jährige, und verweist auch auf die wichtige Kontinuität im Team. Mit Blick auf Verstappen erklärt er: «Sein Selbstvertrauen wächst und wächst.»

Abu Dhabi-GP, Yas Island

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:27:45,914 h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +8,771
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +10,093
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +24,892
05. George Russell (GB), Mercedes, +35,888
06. Lando Norris (GB), McLaren, +56,234
07. Esteban Ocon (F), Alpine, +57,240
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +76,931
09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +83,268
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +83,898
11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +89,371
12. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde
13. Alex Albon (T), Williams, +1
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1
15. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1
16. Mick Schumacher (D), Haas, +1
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1
18. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +3 Runden
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +3
Out
Fernando Alonso (E), Alpine, Wasserleck

WM-Schlussstand (nach 22 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 454 Punkte
02. Leclerc 308
03. Pérez 305
04. Russell 275
05. Sainz 246
06. Hamilton 240
07. Norris 122
08. Ocon 92
09. Alonso 81
10. Bottas 49
11. Ricciardo 37
12. Vettel 37
13. Magnussen 25
14. Gasly 23
15. Stroll 18
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 759 Punkte
02. Ferrari 554
03. Mercedes 515
04. Alpine 173
05. McLaren 159
06. Alfa Romeo 55
07. Aston Martin 55
08. Haas 37
09. AlphaTauri 35
10. Williams 8

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