Ecclestone: Honda verkannte Potenzial

Von Peter Hesseler
Formel 1
Mr. Formel 1: Bernie Ecclestone

Mr. Formel 1: Bernie Ecclestone

Der F1-Promoter reflektiert angesichts der Brawn-Erfolge über Hondas Rückzug. Er glaubt, dass die Japaner mit mehr Weitblick jetzt in eigenem Namen siegen könnten.

F1-Promoter Bernie Ecclestone glaubt, dass sich Honda zum falschen Zeitpunkt aus der Formel 1 zurückgezogen hat. Der japanische Automobilbauer verkündete im Dezember seinen Abschied und verkaufte das GP-Team Anfang März an den ehemaligen Teamchef Ross Brawn, der daraus Brawn GP formte.

Ecclestone glaubt, dass Honda das Potenzial seines eigenen Rennstalls unterschätzt hat. «Sie haben schrecklich viel Geld ausgegeben, nichts damit erreicht und dann die eigenen Möglichkeiten nicht erkannt», sagt der Brite. «Ich bin sicher, dass es so war, sonst hätten sie sich nicht zurückgezogen.»

Honda war 2008 WM-Neunter, nur Force India war schlechter. Und der einzige Sieg der Neuzeit gelang 2006 mit Jenson Button in Budapest, der 2009 beide Brawn-Erfolge einfuhr. «Das könnten jetzt alles Hondas Erfolge sein», sagt Ecclestone.

Er lässt dabei ausser Acht, dass die aktuelle Dominanz des Teams mit Mercedes-Motoren zustande kommt, wenn nicht sogar teilweise darauf basiert. Beide Fahrer loben die Stuttgarter Maschine über den grünen Klee. „Ein Unterschied zum Hnda-Achtzylinder wie Tag und Nacht», erklärt Rubens Barrichello, »und zwar hinsichtlich reiner Leistung ebenso wie in Sachen Fahrbarkeit.»

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