Schumi leidet unter Testmangel

Von Peter Hesseler
Formel 1
Schumi kehrte in eine andere Formel 1 zurück

Schumi kehrte in eine andere Formel 1 zurück

Der siebenmalige Weltmeister führt Mangel an Probefahrten an der Spitze seiner Rückkehrprobleme auf.

Der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher hat im Rahmen einer Einstufung seines Comebacks den Mangel an Testfahrten in der modernen Formel 1 als Ursache seiner Schwierigkeiten angeführt.

Die italienische Zeitung «Corriere della Sera» zitiert den Mercedes-Piloten wie folgt: «Früher gab es viele Tests, heute nicht, also hatte ich einige Probleme mit den Reifen. Ich habe nicht gelernt, sie korrekt zu interpretieren.»
In diesem Sinne kann das bezüglich der Reifen auch bedeuten: zu nutzen, oder: damit umzugehen.

Schumacher fand Anfang 2010 bei seinem Comeback nach drei Jahren Pause eine völlig veränderte Sportart vor: Statt Sprintrennen mit fast leeren Tanks gab es nun Langstreckenrennen mit vollen Tanks. Und zwar mit neuen Pirelli-Reifen (zuvor: Bridgestone), deren Fahrverhalten sich von Woche zu Woche und Kurs zu Kurs ändert, ohne dass die Akteure nennenswerte Vorkenntnisse hätten.

Die Konkurrenten wuchsen Zug um Zug in den neuen Wettbewerb hinein, Schumi wurde von der Vielzahl der Veränderungen förmlich überrollt. «Früher wusste ich, was am Rennwochenende auf mich zukommt, heute fangen wir quasi freitags an zu testen, und ich bin immer noch dabei, mich daran zu gewöhnen.»

Der siebenmalige Weltmeister räumt ein: «Ich dachte, ich würde einige Male auf dem Podest landen. Wir müssen gemeinsam hart arbeiten, um unsere Leistungen zu verbessern, aber wir schrecken nicht davor zurück.»

In seiner ersten Karriere war der 91-fache Grand-Prix-Sieger 154 Mal auf das Podest gefahren, seit Beginn seiner zweiten Karriere nicht mehr. Er war allerdings mit einigen vierten Plätzen verdammt nahe dran, wie 2011 zum Beispiel in Montreal.

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