Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Lotus-Fahrer Romain Grosjean gibt sich nach seiner Rennsperre von Monza geläutert. Ob der Verursacher des furchterregenden Belgien-Startunfalls tatsächlich etwas umsichtiger ins Lenkrad greift, wird sich zeigen. Die Formel-1-Historie jedenfalls zeigt, dass ein Päuschen dem jeweiligen Pistensünder ganz gut getan hat. Der Italiener Riccardo Patrese galt als Sündenbock des Startunfalls von Monza 1978 (an dessen Folgen Ronnie Peterson verstarb). Er musste beim US-GP von Watkins Glen zuschauen. Bei seiner Rückkehr in Kanada wurde der Arrows-Fahrer Vierter. Der Nordire Eddie Irvine löste in Interlagos 1994 eine Karambolage mit den Fahrzeugen von Verstappen, Bernard und Brundle aus. Nach einer Sperre für drei Rennen (Aida, Imola, Monaco) kehrte er in Spanien zurück und wurde im Jordan Sechster. Der Finne Mika Häkkinen wurde für den Startunfall von Hockenheim 1994 verantwortlich gemacht und mit einer Sperre zum Ungarn-GP belegt. Beim Comeback in Spa-Francorchamps kam nur Sieger Damon Hill vor ihm ins Ziel. Michael Schumacher ignorierte in Silverstone 1994 die Schwarze Flagge. Dafür setzte es für den damaligen Benetton-Fahrer zwei Rennen Sperre. In Jerez stellte Schumi das Auto auf die Pole-Position, fuhr die schnellste Rennrunde und gewann.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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