Timo Glock: «Wir müssen dringend nachlegen!»

Von Mathias Brunner
Tim Glock mit seinem Renningenieur Francesco Nenci

Tim Glock mit seinem Renningenieur Francesco Nenci

Toyota mit einer soliden, aber nicht mit einer berauschenden Leistung: Timo Glock sieben Tausendstelsekunden vor Jarno Trulli Sechster.

Aus dem Hoch von Bahrain – beide Toyota in der ersten Startreihe – kamen die in Köln ansässigen Japaner in Barcelona wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Timo Glock Sechster, Jarno Trulli Siebter, der Deutsche nicht mal einen Wimpernschlag vor dem Italiener, das zeigt, dass beide Fahrer ihre Autos ausgepresst haben wie eine Zitrone. Schneller ging es an diesem Tag wirklich nicht.

Timo: «Das ganze Wochenende läuft nicht, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben am Freitag mit den Reifen einiges ausprobiert, das hat aber nicht wie gewünscht geklappt. Die Balance des Fahrzeugs war einfach nicht gut, und das hat nicht nur mit den Pneus zu tun.»

Das Ausprobieren geht auf die Erkenntnisse aus Bahrain zurück, als Toyota aus der wundervollen ersten Startreihe im Rennen nur die Plätze 3 (Trulli) und 7 (Glock) machen konnte. Zu wenig für diese Ausgangslage.

Glock weiter: «Es ist offensichtlich, dass andere Teams einen Sprung nach vorne gemacht haben, Ferrari beispielsweise, während wir stehengeblieben sind. Vorgenommen hatten wir uns mindestens einen Platz unter den besten Fünf. Das haben wir verpasst. Wir müssen dringend nachlegen.»

Besonders optimistisch ist Timo fürs Rennen nicht. «Trotz der neuen Reglemente ist es schwierig geblieben, in Barcelona zu überholen. Realistisch sehe ich uns im Rennen auf dem gleichen Niveau wie im Qualifying, also sollten ein paar Punkte drinliegen, mehr aber nicht.»

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