Toyota: Probleme mit der Konstanz

Von Mathias Brunner
Formel 1
Dieter Gass, leitender Renningenieur von Toyota.

Dieter Gass, leitender Renningenieur von Toyota.

Der leitende Ingenieur Dieter Gass: «Die weiche Mischung baut schnell ab, die härtere ist kaum zum Arbeiten zu bringen.»

Die Ränge 14 (Jarno Trulli) und 18 (Timo Glock) sind nicht unbedingt geeignet, um auf einer Postkarte aus Monte Carlo erwähnt zu werden.

Auch Dieter Gass, der leitende Ingenieur von Toyota, ist sichtlich ernüchtert: «Es ist schwierig zu sagen, wo wir realistisch stehen. Die Rundenzeiten an und für sich machen uns keine so grossen Sorgen, denn wir sind mit dem weicheren Reifen relativ früh gefahren. Und wir wissen, dass sich die Strecke stets schnell verbessert und vor allem zum Schluss eines Trainings am besten ist und die besten Zeiten erlaubt. Das ist eine Tendenz, die hier in Monaco extremer ist als auf anderen Strecken.»

«Was mir eher Sorgen macht, das ist eine mangelnde Konstanz im Langlauf, und zwar was den weichen, aber auch was den härteren Reifen angeht. Beim weichen noch mehr, da verlieren die Fahrer ziemlich bald den Grip an der Hinterachse. Beim harten ist es nicht leicht, ihn überhaupt richtig zum Arbeiten zu bringen.»

Sind das lösbare Aufgaben? Dieter Gass muss nun doch ein wenig schmunzeln: «Das will ich doch sehr hoffen!»

Auch der Toyota-Techniker war sehr gespannt, wie sich die 2009er Fahrzeug-Generation in Monaco benehmen würde, «denn ich rechnete mir aus, dass hier der Unterschied vom alten zum neuen Reglement am stärksten spürbar sein würde. Wir fahren hier mit einem Abtriebs-Niveau, das jenem von Montreal 2008 entspricht. Und das ist für Monaco etwas komplett Neues. Die profillosen Reifen machen das von der Rundenzeit teilweise wett, die Zeiten sind ja nicht so schlecht. Aber das Fahrverhalten ist komplett anders. Und ob die Slicks das auf die Distanz aushalten, das ist wieder eine andere Frage.»

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