Alonso: Ferrari-Kündigung und Vettel als Teamkollege

Von Mathias Brunner
Formel 1
Alonso: «Gibst du uns den Newey?» – Vettel: «Eher nicht, nein.»

Alonso: «Gibst du uns den Newey?» – Vettel: «Eher nicht, nein.»

Ferrari-Star Fernando Alonso hat die Ausführungen seines früheren Pisten-Rivalen David Coulthard gelesen. Der Schotte: «Ferrari riskiert Fernandos Kündigung.» Der Spanier reagiert.

Gestern hat der 246-fache GP-Teilnehmer David Coulthard festgehalten: «Fernando Alonso ist doch sonst immer so positiv, für mich waren daher einige Aussagen nach dem Nürburgring-GP sehr vielsagend. Fernando sagte nach dem Rennen: "Wir müssen etwas unternehmen, und das muss jetzt passieren."»

Coulthard weiter: «Das ist für mich ungefähr so viel Öffentlich-auf-den-Tisch-hauen, wie es im modernen Sport geht. Fernando ist seit sieben Jahren nicht mehr Weltmeister, und das ist für einen Fahrer seiner Qualitäten zu lange. An seinen Darbietungen liegt es nicht. Ich kenne keinen Piloten der vergangenen Jahre, der insgesamt eine bessere Leistung gezeigt hätte. Aber wenn das Jahr um Jahr weitergeht, dann frage ich mich, wie lange er noch bei Ferrari bleibt. Alonso wird dieses Jahr 32 Jahre alt. Er hat vielleicht noch fünf gute Jahre in diesem Sport. Wenn er den Eindruck gewinnt, dass Ferrari das alles nicht auf die Reihe bekommt, muss er irgendwann anfangen, sich über seine Zukunft Gedanken zu machen.»

Das hat Alonso offenbar, denn der Asturier hat geantwortet – und ohne Nadelspitze geht es nicht.

Fernando Alonso meint: «Ich weiss nicht, wie lange ich Formel 1 fahren werde. Ich weiss aber, dass ich bis einschliesslich 2016 in einem Ferrari sitze. Jeder grosse Fahrer würde doch für dieses Team antreten, wenn sich ihm dazu die Chance bietet. Dies hier ist mehr als nur ein Formel-1-Rennstall. Dieser Sport wäre undenkbar ohne Ferrari. Es gab so viele Teams, die kamen und gingen, auch Automobil-Hersteller, einige Privatiers, einige Hersteller energetischer Getränke ...»

So stuft Fernando seine eigene Leistung ein: «Ich bin mit mir selber und meinen Leistungen im Reinen. Als ich meine beiden WM-Titel gewann, 2005 und 2006, da spürte ich die Anerkennung der Fachwelt und das war schön. Aber ich bin heute als Ferrari-Fahrer bekannter denn je, obwohl ich keinen weiteren Titel gewonnen habe. Ich will immer mit den Besten arbeiten, und natürlich würde ich gerne mit Adrian Newey im gleichen Team arbeiten. Ich hätte nicht einmal etwas dagegen, mit Vettel als Teamgefährte zu fahren.»

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