Pastor Maldonado: «Schlimmer kann es nicht werden»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Mit Williams soll es endlich wieder aufwärts gehen

Mit Williams soll es endlich wieder aufwärts gehen

Pastor Maldonado hofft, dass der Wechsel von Pat Symonds zu Williams das Team wieder auf die Überholspur bringen wird.

Nach jahrelangen dürftigen Ergebnissen schien der Grand Prix von Spanien 2012 eine Wende herbei zu führen. Pastor Maldonado gewann in Barcelona, der Höhenflug dauerte aber nur kurz. Schon im nächsten Rennen in fiel der Venezolaner wieder aus und konnte nur in Japan, Abu Dhabi und den USA noch Punkte holen. Aber zumindest hatte er am Ende des Jahres aber 45 Punkte geholt und auch Bruno Senna konnte 31 Zähler sammeln.

In dieser Saison sieht die Bilanz des Teams nach 10 von 19 Rennen dagegen sehr mager aus. Gerade mal eine Pünktchen hat das Traditionsteam nach Maldonados 10. Platz in Ungarn auf seinem Konto, nur Marussia und Caterham sind noch ganz ohne Punkte.

Mitte letzten Monats verkündete Williams, dass Pat Symonds, ehemals Weltmeister mit Benetton und Renault, von Marussia nach Grove wechseln würde. Gleichzeitig trat der bisherige Technische Direktor, Mike Coughlan, zurück. «Ich glaube, wir brauchen einen Wechsel, denn die Art, wie wir gearbeitet und versucht haben, unsere Leistung zu verbessern, war nicht die beste und daher ist eine Veränderung auf alle Fälle willkommen», sagte Maldonado der brasilianischen Totalrace.

Es sei «unmöglich, dass wir noch schlechter werden, als wir dieses Jahr sind», fuhr der 28-Jährige fort. «Ob dieser Wechsel das Problem wirklich lösen wird, wissen wir jetzt noch nicht. Ich weiß nur, dass wir hart arbeiten, die Art, wie wir bisher gearbeitet haben, hat aber nicht funktioniert. Jetzt müssen wir im Team etwas ändern.»

Die Schuld Mike Coughlan, dem ehemaligen McLaren-Chefdesigner, in die Schuhe schieben will Maldonado aber keinesfalls. «Wir können nicht nur über eine Person reden, wir sind 500 Mitarbeiter und da schließe ich mich selbst mit ein. Wir haben die Dinge nicht richtig gemacht, also bekamen wir auch nicht die gewünschten Resultate.» Das größte Problem sei aber, dass man bei Williams keine Ahnung habe, wieso man derart hinterher fahre, gab er zu.

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