Sam Michael: «Sergio Pérez hat McLaren viel gebracht»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sam Michael: «Die Reife die er im Cockpit an den Tag legt, ist vorbildlich»

Sam Michael: «Die Reife die er im Cockpit an den Tag legt, ist vorbildlich»

McLaren-Sportchef Sam Michael erklärt, warum der Mexikaner Sergio Pérez sein Cockpit nach nur einem Jahr für Rookie Kevin Magnussen räumen muss.

Das McLaren-Team liess sich in diesem Jahr länger als gewöhnlich Zeit mit der Verkündung der Fahrerpaarung für die kommende Saison. Schliesslich beendete Sergio Pérez das Rätselraten um seine Zukunft mit der Verkündung seines Abganges auf der Kommunikationsplattform Twitter. Kurz darauf gab McLaren seinen Nachfolger bekannt: Der 21-jährige Däne Kevin Magnussen darf beim Rennstall aus Woking sein Formel-1-Debüt geben.

Von SkySports-Journalist Craig Slater nach den Gründen für diese mutige Entscheidung gefragt, erklärte McLaren-Sportchef Sam Michael: «Bei uns – wie auch bei allen anderen Teams – werden die Entscheidungen auf die immer gleiche Art und Weise getroffen: Man nimmt sämtliche Daten, die man finden kann, dazu die Aussagen der Ingenieure und Mitarbeiter, und dann fällt man die Entscheidung. Das ist bei den Piloten nicht anders als bei allen anderen.»

Der Brite übt trotzdem keine Kritik an Pérez: «Checo ist ein guter Kerl, er hat McLaren viel gebracht und wir wünschen ihm für seine Zukunft nur das Beste. Die Reife die er im Cockpit und bei der Verfolgung seiner Karriere-Ziele an den Tag legt, ist vorbildlich. Er ist ein grossartiger junger Mann, und es ist eine Freude zu sehen, wie er auf den Druck reagiert, unter dem er steht.»

Weniger diplomatisch drückt sich Sergio Pérez’ Landsmann Jo Ramirez in seiner Kolumne in der mexikanischen Zeitung Cancha aus. Der 71-jährige Ex-McLaren-Teammanager ist überzeugt: «Checo ist als Fahrer gereift, doch leider hat er sich als Mensch nicht im gleichen Tempo entwickelt. Doch neben dem fahrerischen Können muss ein Formel-1-Fahrer noch mehr bieten. Checo ist ein intelligenter Kerl und er wird schon wissen, warum er das McLaren-Cockpit verloren hat. Er hat bei McLaren eine einmalige Chance bekommen, doch er hat versagt. Er hätte Jenson Button schlagen müssen, und nicht einfach auf dessen Niveau fahren. Das hat er bis auf wenige Ausnahmen nicht geschafft.»

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