Romain Grosjean: «Wir sollten stolz auf uns sein»

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Romain Grosjean musste in Brasilien zu Fuß zur Box zurück

Romain Grosjean musste in Brasilien zu Fuß zur Box zurück

Lotus-Pilot Romain Grosjean findet nicht, dass sein Team die Köpfe hängen lassen sollte, weil es in den letzten Rennen gegen Ferrari verloren hat.

Platz 3 in der Konstrukteurswertung war das erklärte Ziel, das Lotus für die letzten Saisonrennen anvisiert hatte. Als Kimi Räikkönen für Austin und Interlagos ausfiel, holte man extra dessen Landsmann Heikki Kovalainen an Bord, damit er und Romain Grosjean die nötigen Punkte einfahren sollten, um dieses Ziel auch zu erreichen. Leider kam dann aber alles ganz anders.

Romain Grosjean fiel in Brasilien mit einem spektakulären Motorschaden aus, Kovalainen verpasste in beiden Rennen die Punkteränge. Lotus musste sich mit Platz 4 abfinden. Das sollte aber kein Grund sein, nicht auf das stolz zu sein, was das Team aus Enstone 2013 erreicht hat, findet Romain Grosjean, der in der zweiten Saisonhälfte vier Mal auf dem Podium stand.

«Natürlich hätten wir die Saison gerne anders abgeschlossen, das ist klar», sagte der Genfer gegenüber Autosport. «Für drei meiner Mechaniker war es das letzte Rennen, da wäre ich gerne auf dem Podium gestanden und es wäre schön gewesen, den Schwung mit in die Winterpause zu nehmen. Ich finde aber, wir können trotzdem sehr stolz auf das sein, was wir in den letzten paar Rennen geleistet haben.»

Nach seinem Ausfall beobachtete Grosjean den Grand Prix von Brasilien gemeinsam mit seinen Mechanikern und ist sicher, dass die Probleme, die andere Teams damit hatten, dass die Vorderreifen körnten, ihm in die Hände gespielt hätten. «Ich weiß nicht, was wir hätten erreichen können, aber ich glaube, dass Platz 3 oder 4 möglich gewesen wäre, wenn man sich unseren Reifenabbau und unser normales Tempo anschaut. Das Auto fühlte sich gut an und bei den meisten anderen fingen die Vorderreifen an zu körnen. Damit können wir recht gut umgehen, wenn man an das Rennen in Korea denkt.»

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