Valencia: GP adios, nun Ärger mit Staatsanwaltschaft

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Wegen der Formel 1: Ärger mit der Staatsanwaltschaft für die Regierung von Valencia

Wegen der Formel 1: Ärger mit der Staatsanwaltschaft für die Regierung von Valencia

Die Staatsanwaltschaft der Provinz Valencia hat eine Anzeige eingereicht wegen mutmasslicher Veruntreuung öffentlicher Gelder beim Kauf von Valmor, dem Organisator des Grand Prix von Valencia.

Laut eines Berichts der spanischen Zeitung «AS» hat die Staatsanwaltschaft der Provinz Valencia am 25. April eine Anzeige gegen die sozialistische Partei des Parlaments von Valencia erstattet. Die Staatsanwaltschaft will den Kauf des Unternehmens Valmor untersuchen, einen Kauf, wie sie schreibt, «ohne Rechts- und Wirtschaftsgutachten, ohne Verwaltungsakten, ohne Begründung und ohne, dass ein allgemeines Interesse an dieser Übernahme klar ist, einen Kauf, der schliesslich zu einer mutmasslichen Veruntreuung von öffentlichen Geldern geführt hat».

Die Abgeordnete Eva Martínez erklärt, dass sich die Anzeige gegen den Präsidenten der Regionalregierung Valenciana, Alberto Fabra, und gegen alle Mitglieder seiner Regierung im Dezember 2011 richte. Damals hatte man sich auf den Kauf des Unternehmens Valmor für den symbolischen Preis von einem Euro geeinigt.

Die Staatsanwaltschaft will der Frage nachgehen, wieso die Regierung eine marode Firma übernehme für einen Euro – mit allen entsprechenden Verpflichtungen.

Die Untersuchungen richten sich neben Fabra gegen seinen Vizepräsidenten José Císcar, die Berater Isabel Bonig und Serafín Castellano, die ehemaligen Berater Lola Johnson, José Manuel Vela, Enrique Verdeguer, Maritina Hernández und die Regierungsabgeordnete Paula Sánchez.

Noch ist völlig unklar, in welchem Zeitrahmen die Ermittlungen weitergehen sowie ob und wann dieser Fall vor ein Gericht kommt.

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