Lewis Hamilton (Pole): «Ich habe bei Null begonnen»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton: Tolle Leistung im Abschlusstraining

Lewis Hamilton: Tolle Leistung im Abschlusstraining

Zum zweiten Mal nach 2013 gehen beiden Silberpfeile zum Barcelona-GP aus Reihe 1 ins Rennen. Und Lewis Hamilton holt sich seine erste echte Barcelona-Pole-Position.

Schon vor zwei Jahren war Lewis Hamilton auf dem Circuit de Catalunya der schnellste Mann – dann wurde ihm die Pole weggenommen, weil in seinem Auto zu wenig Sprit an Bord war. Der damalige McLaren-Fahrer musste als Letzter ins Rennen gehen und wurde Achter.

Lewis nach seiner vierten Pole-Position der Saison 2014 (nach Australien, Malaysia und China) sowie seiner 34. Pole insgesamt: «Das war ein knallharter Tag! Zum Schluss musste ich alles aus dem Wagen quetschen, um Nico zu schlagen.»

«Ich war bis zum letzten Quali-Segment heute nicht schnell genug heute. Das klingt jetzt seltsam, denn gestern hatte ich ja gesagt, das sei der beste Freitag überhaupt gewesen. Das stimmt auch, ich war mit dem Tag und meinem Auto sehr glücklich. Normalerweise gilt die Regel: fasse ein perfektes Rennauto nicht mehr an. Aber jeder Tag ist anders, und natürlich versuchst du immer, die Abstimmung noch ein Quentchen besser zu machen. Das sind wirklich Verstellungen im Halbmillimeter-Bereich. Leider war das Ergebnis für heute dann ein sehr unkonstantes Fahrverhalten – wir mussten gewissermassen wieder bei Null anfangen!»

«Im ersten Quali-Segment lag ich noch eine halbe Sekunde hinten, im zweiten war es noch eine Zehntelsekunde, aber Ende hat’s dann zum Glück gereicht. Wir konnten mit einer leicht korrigierten Differenzial-Einstellung die Traktion aus den Kurven verbessern, ich bin auch etwas anders gefahren.»

«Mein Hauptgegner morgen ist natürlich Nico, aber ich habe alle Gegner im Auge. Es wird ein langes Rennen, das vom Reifenverschleiss diktiert wird, wie ich befürchte. Was auch zu beachten ist: die Pistenverhältnisse können sich hier von einem Tag auf den anderen komplett ändern. Heute hatten wir den Eindruck, dass uns die Strecke eher entgleitet, wie wir das nennen, also versuchst du, von der Abstimmung her und auch in Sachen Fahrstil zu korrigieren. Arg viel mehr Möglichkeiten haben wir nicht, höchstens noch eine Korrektur am Frontflügel.»

«Sorgen fürs Rennen mache ich mir deswegen aber nicht. Unsere Dauerläufe am Freitag waren überaus gut. Jetzt freue ich mich aufs Rennen – und will diesen Grand Prix endlich zum ersten Mal gewinnen!»

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