Daniel Ricciardo: «Sebastian Vettel gibt Hoffnung»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo unterwegs zu Platz 3

Daniel Ricciardo unterwegs zu Platz 3

Endlich ein Podestplatz für Daniel Ricciardo, den der junge Australier wohl behalten darf. Aber wann ist Red Bull Racing in der Lage, die Silberpfeile anzugreifen?

Im Grunde sehen wir zwei Weltmeisterschaften: Eine dreht sich um Lewis Hamilton, Nico Rosberg und das Silberpfeil-Duell um den Fahrer-WM-Titel. Die andere WM dreht sich um dem Kampf um Rang 3.

Ex-GP-Pilot Martin Brundle: «Für mich liegt Mercedes immer noch 1,5 Sekunden vor dem Rest der Welt. Ich weiss nicht, wie die anderen das aufholen wollen. In Monaco weden die Gegner vielleicht wieder näher sein, aber schon in Kanada werden die Mercedes-Renner auf den Vollgaspassagen allen wieder davonrasen.»

Da liegt derzeit Fernando Alonso auf dem dritten Zwischenrang, allerdings mit nicht einmal der Hälfte der Punkte von WM-Leader Hamilton (49:100)! Der schnellste Ferrari ist auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya um fast 88 Sekunden hinter Sieger Hamilton ins Ziel gekommen. Wenn das so weiter geht, wird sich der Spanier nicht lange an WM-Rang 3 erfreuen können. Denn von hinten nahen die Red Bull Racing-Fahrer Sebastian Vettel (45 Zähler) und Daniel Ricciardo (39) in Riesenschritten. Vettels schnellste Rennrunde ist gut eine Sekunde besser als Alonsos beste Rennrunde ...

Der Australier Daniel Ricciardo hat nun zum dritten Mal in Folge Vettel geschlagen (selbst wenn dessen Fahrt von Startplatz 15 auf Rang 4 samt bester Rennrunde überaus eindrucksvoll ist). Ricciardo meint: «Mein Rennen war im Grunde etwas langweilig, aber wenn ich auf dem Siegerpodest steht, ist das nun wirklich ein Haar in der Suppe. Endlich ein Podestplatz, den ich wohl behalten kann!»

«Meine beste Chance, den Mercedes ein Bein zu stellen, war der Start. Ich kam eigentlich gut weg, dann aber ging es nicht weiter vorwärts.»

Schuld daran war der Dauer-Strahlemann selber: er fuhr in den Drehzahlbegrenzer hinein ...

Daniel: «Die Tatsache, dass Seb von Rang 15 so nach vorne fahren konnte, zeigt, was in diesem Auto steckt. Das gibt uns Hoffnung für die kommenden Rennen. Die Mercedes sind vielleicht noch die Klassenbesten, aber wir arbeiten uns näher und näher heran.»

«Ich weiss, welche Verbesserungen wir erhalten werden. Dazu wird Renault uns auch bei den kommenden Rennen mit mehr Power unterstützen. Das sollte uns mittelfristig in die Lage bringen, den Mercedes etwas Kopfweh zu machen.»

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