Daniil Kvyat in Monaco: Der Schritt ins Ungewisse

Von Petra Wiesmayer
Formel 1
Daniil Kvyat freut sich auf seinen Grand Prix in Monaco

Daniil Kvyat freut sich auf seinen Grand Prix in Monaco

Toro-Rosso-Pilot Daniil Kvyat betritt in Monaco komplettes Neuland. Der Russe war noch nie im Fürstentum an der Côte d'Azur und ist auch noch nie auf einem Stadtkurs ein Rennen gefahren.

Daniil Kvyat schlug sich bisher wacker, obwohl Vieles noch Neuland für ihn ist. Mit drei Platzierungen in den Punkten in fünf Rennen liegt der junge Russe in der Fahrerwertung gleichauf mit seinem Teamkollegen Jean-Éric Vergne. In Monaco wird er sich aber auf komplett neues Territorium begeben.

«Monaco wird für mich eine ganz neue Erfahrung. Nicht nur, dass ich noch nie dort gefahren bin, ich war noch nicht einmal zu Besuch dort», gesteht der 20-Jährige. «Natürlich habe ich viele Monaco-Rennen im Fernsehen gesehen und auch viel Aufnahmen von Onboard-Kameras angeschaut.»

Zur Vorbereitung auf seinen ersten Grand Prix von Monaco gehörten auch viele Stunden im Simulator. «Trotzdem wird es ein Schritt ins Ungewisse, auch wenn ich die Strecke schon im Simulator gefahren bin. Ich bin auch noch nie auf einem Stadtkurs gefahren. Ich freue mich wirklich auf das Wochenende, ganz besonders vom fahrerischen Standpunkt aus. Ich will aber auch herausfinden, was dieses Rennen für alle Motorsportfans so besonders macht.»

Jean-Éric Vergne kennt den 3,340 Kilometer langen Kurs bereits und kam im vergangenen Jahr als Achter ins Ziel. Der Franzose betrachtet den Grand Prix an der Côte d'Azur in Ermangelung eines Grand Prix von Frankreich darüber hinaus quasi als sein Heimrennen. «Ich bin in der Formel 1 bisher zwei Mal da gefahren und es lief beide Mal gut», erinnert er sich auch an einen ersten Auftritt im Fürstentum 2012, als er Zwölfter wurde.

«Ich glaube, es ist eines der härtesten Rennen und man sollte immer bescheiden sein und nicht irgendetwas erwarten, nur weil es im Jahr zuvor gut lief», weiß der 24-Jährige. «Ich werde jedenfalls nicht zu selbstsicher sein. Man muss das ganze Wochenende sehr hart arbeiten und darf keine Fehler machen. Das erfordert von Beginn bis zum Ende eine viel stärkere Konzentration als anderswo.»

In diesem Jahr hätten die Piloten in den Cockpits noch mehr zu tun als bisher, erklärt Vergne. «Daran haben wir uns aber mittlerweile gewöhnt. Ich mag das Wochenende mit allem, was passiert, sehr, auch wenn ich als Fahrer während des Wochenendes in einer Art Luftblase lebe. Ich gehe nicht ins Casino oder esse in einem Restaurant. Aber es macht großen Spaß, an so einem Ort Rennen zu fahren.»

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