Nico Hülkenberg: Von Sergio Pérez aus Q3 verdrängt

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Force India-Pilot Nico Hülkenberg: «Heute war ein Platz im Q3 zum Greifen nah – mir fehlte weniger als eine Zehntelsekunde»

Force India-Pilot Nico Hülkenberg: «Heute war ein Platz im Q3 zum Greifen nah – mir fehlte weniger als eine Zehntelsekunde»

Das Force India-Duo kämpfte im Qualifying von Monte Carlo an der Schwelle zum Top-Ten-Stechen. Dabei behielt Sergio Pérez die Oberhand – Nico Hülkenberg musste sich mit Platz 11 begnügen.

Die Force India-Strategen an der Boxenmauer wussten zum Ende des zweiten Qualifying-Abschnitts in Monaco gar nicht mehr, was sie sich wünschen sollten. Denn mit Sergio Pérez und Nico Hülkenberg kämpften ausgerechnet die beiden Schützlinge des Rennstalls aus Silverstone um den Einzug ins Stechen um die Top-Ten-Startplätze. Am Ende setzte sich Sergio Pérez durch – wobei Nico Hülkenberg durch die gelben Flaggen bei einem seiner Versuche eingebremst wurde.

Trotzdem blinzelte der 26-jährige Emmericher vergnügt in die Sonne, als er seinen Helm wieder ausgezogen hatte. Hülkenberg erklärte: «Heute war ein Platz im Q3 zum Greifen nah – mir fehlte weniger als eine Zehntelsekunde. Ich bin aber trotzdem nicht allzu enttäuscht, denn mit meiner schnellen Runde in Q2 bin ich ziemlich zufrieden. Es fehlte nur ganz wenig und es ist sehr schwierig, in Monaco eine perfekte Runde zu drehen. Das Team hatte den Verkehr auf der Strecke gut im Griff, und auch wenn ich ein paar Mal auf einen Gegner aufschloss, war das nie in den entscheidenden Momenten.»

Der Force India-Rückkehrer weiss: «Der elfte Startplatz bietet in Kombination mit dem Extra-Satz frischer Reifen eine gute Chance auf einen Punkterang. Das Rennen wird lang, und wir müssen bereit sein, damit wir bei unserer Strategie flexibel auf das Renngeschehen reagieren können. Wir erwarten morgen etwas mehr Wolken, es könnte sogar regnen.»

Im Gegensatz zu Hülkenberg war Pérez sichtlich unzufrieden. «Natürlich ist es gut in der Top-Ten zu sein, trotzdem bin ich etwas enttäuscht, dass ich nur den zehnten Startplatz rausgefahren habe. Meine letzte schnelle Runde war ziemlich schwierig, denn mir blockierten die Räder in der Nouvelle Chicane. Es wäre also definitiv mehr möglich gewesen.»

Der 24-Jährige aus Guadalajara erklärt: «Eine der grössten Herausforderung war es, die Reifen auf Betriebstemperatur zu bringen, und ich denke nicht, dass uns das heute perfekt gelungen ist. Wir müssen morgen einen Weg finden, Positionen gutzumachen, deshalb muss die Strategie wohl aggressiv ausfallen. Überholmöglichkeiten gibt es hier nämlich so gut wie keine. Ich hoffe, das Rennen wird interessant.»

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