Sebastian Vettel: «Michael Schumacher braucht Ruhe»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel: «Man vergisst sehr schnell, dass Michael Schumacher noch dort liegt und am Kämpfen ist»

Sebastian Vettel: «Man vergisst sehr schnell, dass Michael Schumacher noch dort liegt und am Kämpfen ist»

Sebastian Vettel gehört zu jenen Formel-1-Piloten, die eine freundschaftliche Beziehung mit Michael Schumacher verbindet. Der Red Bull Racing-Pilot erklärt, warum er den Rekord-Champion noch nicht besuchen will.

Die ganze Formel-1-Welt atmete auf, als die Nachricht von Michael Schumachers Verlegung in eine Schweizer Reha-Klinik die Runde machte. Nach langen Wochen des Schweigens war dies die erste gute Nachricht zum Genesungsprozess des Rekord-Weltmeisters, der sich am 29. Dezember 2013 im französischen Wintersport-Ort Méribel bei einem Ski-Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hatte.

Auch beim aktuellen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel war die Erleichterung gross. Der 26-jährige Heppenheimer erklärte vor dem Heimspiel von Red Bull Racing in Österreich: «Zunächst einmal ist es fantastisch, dass man seit langer Zeit gute Nachrichten hört. Ich denke, es ist doch schon sehr, sehr lange her und man vergisst sehr schnell, dass er noch dort liegt und am Kämpfen ist. Deswegen glaube ich, hat es alle gefreut, das war mit Abstand die beste Nachricht der Woche, dass er auf dem Weg zur Besserung ist und die Regeneration anschlägt.»

Auf die Frage, ob er seinen Freund in der Schweizer Reha-Klinik in Lausanne besuchen will, sagt Vettel: «Es liegt noch ein sehr langer Weg vor ihm, deswegen wünsche ich ihm und der Familie viel Kraft und vor allem viel Ruhe. Wir haben ja gesehen: Die ersten Tage war es doch ziemlich wild, und was jetzt wirklich hilft ist, dass er seine Ruhe hat und man auch der Familie die Ruhe gönnt, um sich ganz auf den Genesungsprozess zu konzentrieren.»

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