Bernie Ecclestone: Keine Sorgen trotz MH17-Tragödie
Formel-1-Rechteverwalter Bernie Ecclestone macht sich trotz des tragischen Abschusses des Passagierflugzeuges MH17 in der Nähe der russischen Grenzen keine Sorgen wegen des anstehenden Russland-GP in Sotschi.
Auch wenn Formel-1-Rechteverwalter Bernie Ecclestone und der Automobilweltverband FIA immer wieder beteuern, dass der Motorsport strikt von politischen Fragen zu trennen ist, lässt sich eine Diskussion um den Russland-GP und alle anderen internationalen Sportveranstaltungen, die in Russland stattfinden sollen, wohl nicht vermeiden.
Der Grand Prix ist ein besonders heikler Fall, denn er ist eng mit dem Präsidenten Vladimir Putin verbunden. Man kann sich vorstellen, dass gewisse Sponsoren, wie etwa Petronas aus Malaysia, ein Problem damit haben könnten, das Rennen öffentlich zu unterstützen. Doch Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone erwartet keine Beschwerden.
"Ich sehe da kein Problem", erklärte der 83-jährige Brite auf Nachfrage. "War Russland in der Fussball-WM dabei, oder etwa nicht? Man hätte meinen können, die Leute würden versuchen, Russland aus der WM zu werfen, oder? Wie gesagt: Wir mischen uns nicht in die Politik ein. Wir haben einen Vertrag mit denen, und wir sind überzeugt, dass er von denen respektiert wird. Und wir werden das Gleiche tun."
Auf die Frage, ob Putins enge Verbandelung mit dem Sotschi-Lauf für Aufsehen sorgen wird, erklärt Ecclestone: "Darüber mache ich mir persönlich keine Sorgen. Wir sollten nicht darüber spekulieren, was passieren könnte. Wir werden unseren Vertrag einhalten. Herr Putin persönlich hat uns unterstützt und viel geholfen, und so werden wir uns auch verhalten."
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