Romain Grosjean: «Aus Schwierigkeiten lernt man mehr»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Romain Grosjean: «Das ist nun meine dritte volle Formel-1-Saison und auch wenn die Enttäuschungen schmerzen, weiss ich: Aus Schwierigkeiten lernt  man mehr»

Romain Grosjean: «Das ist nun meine dritte volle Formel-1-Saison und auch wenn die Enttäuschungen schmerzen, weiss ich: Aus Schwierigkeiten lernt man mehr»

Lotus-Pilot Romain Grosjean erzählt im Interview von seinem Urlaub und erklärt, warum er trotz der Schwierigkeiten der ersten Saisonhälfte zuversichtlich auf die verbleibenden Formel-1-Rennen blickt.

Romain Grosjean, wie war dein Urlaub?

Sehr schön, ich habe die Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn Sacha verbracht, der gleich nach dem Ungarn-GP seinen ersten Geburtstag feierte. Wir hatten mit unseren Familien eine tolle Zeit und es ist immer schön, wenn man einmal abschalten kann – auch wenn es nur für eine kurze Zeit war. Ich kehre erfrischt und mit vollen Batterien ins Fahrerlager zurück, um die nächste Phase der Saison in Angriff zu nehmen.

Mit welcher Einstellung gehst du die zweite Saisonhälfte an?

Trotz der bisherigen Schwierigkeiten erwarte ich, dass die restliche Saison positiv verläuft. Zum Saisonstart und sogar davor hatten wir viele Probleme, aber es ist wie mit allem im Leben: Man muss nach vorne schauen und genau das mache ich auch. Das ist nun meine dritte volle Formel-1-Saison und auch wenn die Enttäuschungen schmerzen, weiss ich: Aus Schwierigkeiten lernt  man mehr. Wir werden hart arbeiten, um wieder erfolgreich zu sein. Ich hoffe wirklich, dass wir das als Team zusammen schaffen. Das ist das Ziel.

Was ist in den nächsten Rennen denn angesichts der schwierigen ersten Saisonhälfte möglich?

Nun, letztlich bleibt uns Fahrern nichts anderes übrig, als immer unser Bestes zu geben. Das war bisher ein sehr hartes Jahr doch wir müssen nach vorne schauen und hoffen, dass sich alles Pech, alle Probleme und all die harten Zeiten durch unsere Hingabe und unsere Arbeit in gute Ergebnisse wandeln. Jedes Mal, wenn ich im Werk in Enstone bin, spüre ich diesen speziellen Erfolgshunger, und ich denke, der wird uns helfen. Wenn man das zum Können des technischen Teams von Lotus dazuzählt, dann sollte es in den verbleibenden Rennen nicht schlecht laufen. Ich werde da rausfahren und sicherstellen, dass wir das Maximum aus dem E22 herauskitzeln.

Nun steht mit dem Circuit de Spa-Francorchamps eine besondere Herausforderung auf dem WM-Programm…

Ja, wir wissen alle, dass Spa eine der besten Rennstrecken der WM ist, wenn nicht die Beste überhaupt. Für uns Fahrer ist das einfach ein Traum, all die Höhenunterschiede und die schnellen Kurven, die mittelschnellen Ecken und die Geraden, die sich so gut zum Überholen eignen… Diese Strecke hat Charakter, und ich habe das Rennfahren dort immer genossen – wie die meisten meiner Kollegen auch. Mir gefällt nicht nur die Strecke sondern auch die wunderschöne Ardennen-Landschaft, in der sie eingebettet ist. Im Cockpit hat man wirklich das Gefühl, auf einer lebendigen Strecke zu fahren und die Fans sind hier auch sehr nah am Geschehen. Man kann schon fast die berühmten Frites riechen!

Wie lautet das Ziel für das nächste Rennen in Belgien? Einen Punkteplatz zu ergattern?

Ja, wie immer. Seit Monaco hatten wir einige sehr harte Rennen, in denen wir nicht in der Lage waren, Punkte zu sammeln. Ich hoffe, dass wir in Spa einige Verbesserungen sehen werden, damit wir unser Potenzial entfalten können, so wie wir das etwa in Barcelona geschafft haben. Wir müssen jene Probleme, die uns aufgehalten haben, lösen und ich ich bin überzeugt, dass wir auch mehr Punkte auf unserem Konto haben werden, wenn uns das gelingt.

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