Nico Hülkenberg: «Ein Stopp mehr wäre besser gewesen»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Hülkenberg: «Nach dem Safety-Car musste ich fast 30 Runden auf dem gleichen weichen Reifensatz drehen»

Nico Hülkenberg: «Nach dem Safety-Car musste ich fast 30 Runden auf dem gleichen weichen Reifensatz drehen»

Force India-Pilot Nico Hülkenberg konnte sich über den neunten Platz im Singapur-GP nicht wirklich freuen. Der Blondschopf weiss: «Wahrscheinlich wäre mit einem weiteren Boxenstopp mehr möglich gewesen.»

Nico Hülkenberg verlässt Singapur mit frischen Punkten auf seinem WM-Konto. Der Force Indai-Pilot sicherte sich nach einer frühen Schrecksekunde beim Start zum Singapur-GP den neunten Platz auf dem Marina Bay Street Circuit. Doch damit war der ehrgeizige Blondschopf nicht ganz zufrieden. Nach dem Rennen erklärte er: «Natürlich ist es gut, wieder in den Punkten zu sein und aus Sicht des Teams war es ein erfolgreicher Tag. Dieses Rennen hier ist immer sehr schwierig, vor allem die Strategie-Wahl ist alles andere als einfach. Vielleicht wäre heute etwas mehr möglich gewesen.»

Der 27-jährige Emmericher, der seit Jahren in der Schweiz zuhause ist, fügte an: «Nach dem Safety-Car musste ich fast 30 Runden auf dem gleichen weichen Reifensatz drehen. Wie bei den meisten meiner Gegner vor mir liess die Haftung am Ende des Rennens stark nach. Im Nachhinein wäre es wohl schlauer gewesen, einen weiteren Stopp einzulegen, um frische Reifen zu holen. Wahrscheinlich wäre dann ein besseres Resultat möglich gewesen. Doch diese Entscheidungen sind immer schwierig für das Team. Die gute Nachricht ist, dass wir mit beiden Autos in die Punkte gefahren sind.»

Tatsächlich sorgte Hülkenbergs Teamkollege Sergio Pérez mit Platz 7 für fröhliche Gesichter in der Force India-Box. Der 24-Jährige aus Guadalajara fasste hinterher zusammen: «Dieses Rennen bot einfach alles, was man sich wünscht, die letzten Runden waren speziell unterhaltsam. Wir sind vor McLaren gelandet, obwohl ich einen Crash mit Adrian Sutil hatte, den ich mir noch genauer anschauen muss. Das ist das Wichtigste, denn das war unser Ziel.»

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