Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Vorjahr wollten Anwohner erreichen, dass die Formel 1 im bestehenden Umweltverträglichkeitsbescheid berücksichtigt werden müsse. Allerdings ohne Erfolg. Nun kassierte die zehnköpfige Gruppe, darunter Ring-Ombudsmann Karl Arbesser, die nächste Schlappe vor dem Bundesverwaltungsgericht, das die Beschwerde zurückwies. Das berichtet die "Kleine Zeitung".
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Bei der Beschwerde ging es um die "Teilrealisierungsstufe 1" des Umweltverträglichkeitsbescheids des Landes Steiermark. Kritisiert wurde, dass bei der Errichtung des Ringes zum Teil nicht das gebaut wurde, was im Bescheid steht. Wie zum Beispiel ein Erdwall anstatt eines im vorgesehenen Gebäudes. Der Erdwall existiert inzwischen aber schon länger nicht mehr, dafür steht dort jetzt der beeindruckende Voestalpine Wing, in dem sich auch das Medienzentrum befindet.
In einem 36-seitigen Bescheid wurden auch Bedenken wegen des Lärms abgeschmettert. "Ein Urteil, das wir zur Kenntnis nehmen", sagte Arbesser nur. Die Verfahrenskosten teilt sich die Gruppe, wohl auch deshalb ist noch nicht entschieden, ob man nun ein Höchstgericht bemühe.
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Doch das wäre sowieso nicht das Ende der Bemühungen. Denn der Verwaltungsgerichtshof prüft derzeit, ob ihnen das Land bei der Bewilligung der Formel 1 Parteistellung hätte zugestehen müssen. Diese Entscheidung steht noch aus.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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