Kein Formel-1-Comeback mit 2014er-Autos für Marussia
Aus dem Comeback von Marussia mit 2014er-Autos wird nichts: Nicht nur Force India stimmte in der Sitzung der Strategiegruppe gegen die dafür nötige Regeländerung.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Marussia darf am 15. März in Melbourne nicht mit den 2014er-Autos in der Formel-1-Startaufstellung stehen. Dies wurde bei der jüngsten Sitzung der Strategiegruppe beschlossen.
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Nach Informationen von f1-insider.com hat Force Indias Vize-Teamchef Bob Fernley sein Veto-Recht genutzt, um dem Vorhaben des britischen Teams ein frühzeitiges Ende zu bescheren. Mercedes und Ferrari sollen für eine Teilnahme des mit den beiden Marussia MR03-Autos gewesen sein. Gegenüber "The Independent" erklärte Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone: "Drei oder vier Teams waren dagegen." Das Marussia-Team, das unter dem neuen Namen Manor F1 Team starten will, hätte die einstimmige Zustimmung seiner Konkurrenten gebraucht, um sein Vorhaben in der Strategiegruppe durchzubringen. Das Preisgeld von Marussia, rund 45 Millionen Euro, wird zwischen den anderen Teams nun aufgeteilt, wie Ecclestone weiter erklärte
Ein Comeback von Marussia ist damit in weite Ferne gerückt. Denn es wäre sehr schwierig, das 2014er-Auto bis zum Saisonstart entsprechend anzupassen, da die Regeländerung eine tiefere Fahrzeugfront und damit eine neue Chassis-Konstruktion erfordern. Hinzu kommt, dass das Werk des Teams in Banbury versteigert wurde, das Team also ohne Fabrik dasteht.
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