Fernando Alonso: «Da wünscht man sich einen Ausfall!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Fernando Alonso hat ein weiteres schwieriges Rennen vor sich

Fernando Alonso hat ein weiteres schwieriges Rennen vor sich

McLaren-Honda-Pilot Fernando Alonso wird das Rennen auf dem Red Bull Ring nicht nur vom 19. Startplatz in Angriff nehmen müssen, er muss auch noch eine Strafe absolvieren.

Für Fernando Alonso kam der letzte von vielen Tiefschlägen an diesem achten Rennwochenende des Jahres im dritten freien Training. Eine halbe Stunde nach dem Start musste der Formel-1-Weltmeister von 2005 und 2006 seinen McLaren-Honda auf der Startaufstellung abstellen. Anschliessend war ein Getriebewechsel nötig, weshalb sein Strafen-Konto um fünf weitere Rückversetzungen ergänzt wurde – auf insgesamt 25 Positionen!

Denn um diverse Weiterentwicklungen zu testen, liess Honda mehrere Komponenten seines Triebwerks austauschen, und weil diese das erlaubte Kontingent überschreiten, gab's schon vor dem Getriebewechsel 20 Strafversetzungen. Und weil er nicht alle absolvieren kann, wird er gemäss Artikel 28.4 c) eine 10-Sekunden-Zeitrstrafe im Rennen absolvieren müssen.

Alonso erklärte nach dem Qualifying, das er auf Platz 15 beendete, denn auch: «Jenson und ich werden allein auf weiter Flur sein und unser eigenes Rennen fahren.»

Der McLaren-Honda-Pechvogel weiss: «Auch die beiden Red Bull Racing-Piloten werden zurückversetzt, aber sie müssen keine Strafe absolvieren. Es ist, wie es ist, wir lernen jedes Wochenende dazu und auch hier geht es nur darum, möglichst viel zu erfahren.»



Der 33-jährige Spanier verriet auch: «Wir werden mit unterschiedlichen Abstimmungen unterwegs sein. Hier spielt die Power eine grosse Rolle, deshalb können wir nicht das Maximum aus unserem Auto holen. Aber bis jetzt lief es sehr gut.Wir müssen nun einige Strafen absitzen. Es wird aber sicher ein schwieriges Rennen. Aber wir wissen, dass wir uns in einem Testjahr befinden.»



Alonso macht sich selbst Mut: «Ich bin nach einem schwierigen Wochenende in Montreal voller Hoffnung, dass wir bei der Standfestigkeit einen Schritt nach vorne gemacht haben. Das Auto fühlte sich dieses Wochenende in den Kurven auch etwas besser an.»



Dann schimpft der 32-fache GP-Sieger doch noch: «Bei diesen Regeln wünscht man sich fast, dass man das Rennen in der ersten Runde beendet, um den Motor zu schonen. Das tut weh und ist sicher nicht in unserem Sinne. Wir wollen mit unserem Auto ja mehr Erfahrungskilometer sammeln. Deshalb hoffe ich, dass mit beiden Autos ins Ziel kommen und viele Informationen sammeln werden.»

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