Daniel Ricciardo und Ferrari: Wer streut Gerüchte?

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo hat bekräftigt, dass es keine Verhandlungen mit Ferrari gibt – allen Gerüchten aus Italien zum Trotz. «Ich weiss nicht, wer so ein Gerücht streut.»

Es gibt Gerüchte, die gehen einfach nicht weg, egal wie entschlossen die Beteiligten dementieren. Oder vielleicht argwöhnen viele Formel-1-Fans: je energischer das Dementi, desto eher ist vielleicht doch etwas dran.

Der Name von Red Bull Racing-Fahrer Daniel Ricciardo wird in Italien immer wieder ins Spiel gebracht, wenn es um einen möglichen Nachfolger von Kimi Räikkönen geht. Dabei vergessen die Berichterstatter leider, dass der Australier über einen langjährigen Vertrag an Red Bull gebunden ist. Teamchef Christian Horner: «Für die nächsten drei Jahre wird Daniel in keinem anderen Auto sitzen als in unserem.» Das wäre dann also 2016, 2017 und 2018.

Ricciardo sagte den Journalisten schon in Österreich: «Von allen Verträgen abgesehen – ich will Rennen gewinnen. Ein grosser Teil meiner Frustration in diesem Jahr ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass wir gegenwärtig nicht siegfähig sind. Ich bin jung, ich bin hungrig, ich habe viel Potenzial. Ich habe letztes Jahr beweisen können, was ich kann, und seither brennt mein inneres Feuer noch kraftvoller. Es ist nicht einfach zu akzeptieren, dass wir derzeit nicht gewinnen können. Ich weiss, aber dass wir den Weg zurück an die Spitze finden werden. Wir haben gute Leute hier und alle Möglichkeiten, das erneut zu schaffen.»

In England fügt der dreifache GP-Sieger hinzu: «Ich weiss nicht, wer das Gerücht in die Welt gesetzt hat, aber das hat wirklich Kreise gezogen. Ich schätze, es liegt daran, dass Ferrari das einzige Top-Team ist, wo für 2016 vielleicht ein Platz frei wird. Generell ist es ein schönes Kompliment, wenn die eigene Arbeit von Ferrari oder einem anderen Top-Team geschätzt wird. Aber niemand sollte vergessen: ich fahre auch für ein Top-Team. Es gibt keine Verhandlungen mit Ferrari.»

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