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Dakar, Etappe 3: Ford dominiert - Mitch Guthrie übernimmt Gesamtführung

Die Gesamtwertung der Dakar wurde komplett auf den Kopf gestellt: Die Ford-Raptor-Piloten dominierten die dritte Etappe Alula-Alula souverän. Mitch Guthrie gewann und übernahm auch die Gesamtführung.

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Nach ihrer konservativ-eingebremsten Fahrt am Vortag, bei dem keiner der Ford-Piloten in die Top Ten gefahren war, zeigte sich auf der langen Etappe über 736 Kilometer (421 davon auf Zeit) die Raptor-Armada überlegen, als sie die dritte Etappe durchgehend anführten.

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Ex-DTM-Champion Mattias Ekström übernahm nach dem Start schon bald die Führung. Nur am vierten Checkpoint verlor der Schwede kurzzeitig die Spitzenreiterfunktion an seinen Teamkollegen Nani Roma.

Der US-Amerikaner Guthrie und sein Navigator Kellon Walch starteten eher zurückhaltend ins Rennen. Zu Beginn lag er mit einem Rückstand von knapp zwei Minuten auf den Führenden außerhalb der ersten Zehn. Gegen Halbzeit konnte er den Abstand zu Ekström auf gerade noch 16 Sekunden verkürzen. Nach Kilometer 303 übernahm er schließlich die Führung.

Ekström verlor auf den letzten 100 Kilometern mehr als sieben Minuten. Guthrie festigte hingegen seine Führungsposition und erzielte mit 2.27 Minuten Vorsprung seinen ersten Etappensieg in der Ultimate-Kategorie.

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Durch die späten Positionswechsel konnte sprang Martin Prokop im privat eingesetzten MD Sport-Raptor noch vom fünften auf den zweiten Platz fahren und zementierte den Ford-Doppelsieg.

Das Auf-und-ab von Toyota bei der Dakar 2026 setzte sich fort. Nachdem der japanische Hersteller am Montag einen historischen Triumph mit den (Plätzen 1 bis 5) errungen hatte, spielte das Team um Al-Ula herum fast keine Rolle mehr. Vorjahressieger Yazeed Al-Rajhi zusammen mit Timo Gottschalk belegten den 16. Platz.

Reifenschäden spielten erneut eine Rolle. Sebastien Loeb (Dacia) hatte auf den ersten 100 Kilometern gleich zwei Reifenschäden. Da er dann keinen Ersatzreifen mehr hatte, musste er umso vorsichtiger und langsamer fahren - das kostete viel Zeit.

Lediglich Guy Botterill konnte mit seinem Hilux in der Schlussphase mit einem Rückstand von 5.53 Minuten noch auf den dritten Platz vorrücken.

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Die schon im Vorjahr für Dacia startenden Al-Attiyah - der Gesamtführende von gestern sowie Sebastien Loeb verloren viel Zeit. Wegen zwei Reifenschäden schon in der Anfangsphase hatte Loeb keine Chancen mehr auf eine Topposition.

Der aktuelle Rally Raid-Weltmeister und Dacia-Neuzugang Lucas Moraes zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Dennis Zenz führte somit die französische Equipe an, der mit dem vierten Rang in der Tageswertung aufgelistet wird. In einem weiteren Sandrider startende Cristina Gutierrez fuhr auf den fünften Platz. Zwischenzeitlich hatte die Spanierin sogar auf dem zweiten Platz gelegen.

Ford-Pilot Nani Roma belegte den sechsten Platz, nachdem er nach einem Drittel der Etappe kurzzeitig in Führung gelegen hatte, während Carlos Sainz Sr. nach einem soliden Fahrt Tag den siebten Rang belegte.

Der Italiener Matthieu Serradori beeindruckte mit dem Zweiradgetriebenen Century CR7 mit Audi-Motor und lag im Tagesziel nur eine Sekunde hinter Sainz. Ekström belegte nach einem schwierigen Ende der Etappe den neunten Platz belegte. Denis Krotov von M-Sport schaffte es mit seinem Ford noch unter die Top 10.

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Der Sieger der zweiten Etappe, US-Boy Seth Quintero, verlor viel Zeit, nachdem er aufgrund mechanischer Probleme nach 275 km anhalten musste. So etablierte sich Henk Lategan mit Platz 19 als bestplatzierter Fahrer des Toyota-Werksteams.

Da Al-Attiyah und Loeb eingebremst waren, konnte Guthrie vom 14. Platz in der Gesamtwertung auf den ersten Platz vorstoßen. Er liegt nun 26 Sekunden vor dem konstant fahrenden Ford-Kundensportpiloten Prokop.

Auf die beiden Führenden folgen Ekström, Sainz und Roma und komplettieren die ersten fünf Plätze.

Moraes ist nun der beste Nicht-Ford-Fahrer im Gesamtklasement auf Platz 6 vor seinem Teamkollegen Gutierrez. Serradori wird auf dem achten Platz notiert. Die Top 10 werden von Saood Variawa (Toyota) und Al-Attiyah komplettiert, deren Teamkollegen Lategan und Loeb folgen auf de,m elften und zwölften Position.

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Auf der dritten Etappe feierten in der Stock-Kategorie die Defender-Piloten Stephane Peterhansel vor Rokas Baciuska sowie Sara Price einen Dreifachsieg. In der Zwischenwertung liegt Baciuska vor dem Toyota-Piloten Ronald Basso.

Klassement der dritten Etappe

Position/Fahrer

Fahrzeug

Zeit/Rückstand

1. Guthrie/Walch

Ford

4:04.33 h

2.Procop/Chytka

Ford

+2.27 min

3. Botterill/Mena

Toyota

+5.23

4. Moras/Zenz

Dacia

+5.46

5. Gutierrez/Moreno

Dacia

+5.57

6. Roma/Hard

Ford

+7.20

7. Sainz/Cruz

Ford

+7..31

8. Serradori/Minaudier

Century

+7.32

9. Ekström/Bergkvist

Ford

+7.36

10. Krotov /Zhilstov

Ford

+9.24

Gesamtklassement nach 3 von 13 Etappen

Position/Fahrer

Fahrzeug

Zeit/Rückstand

1. Guthrie/Walch

Ford

11:27.20 h

2. Prokop/Chytka

Ford

+0.26 sec

3. Ekström/Bergkvist

Ford

+1:08 min

4. Sainz/Cruz

Ford

+3.34

5. Roma/Hard

Ford

+4.02

6. Morez/Zenz

Dacia

+5.16

7. Gutierrez/Moreno

Dacia

+5.59

8. Serradori/Minaudier

Century

+9.06

9. Variawa/Cazalet

Toyota

+10.57

10. Al-Attiyah/Lurquin

Dacia

+11.39

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