Zak Brown (McLaren): Vergiftete Kekse für die Gegner
McLaren-CEO Zak Brown gibt zu: Das Destabilisieren der Gegner mit provokanten Aussagen gehört beim ihm zum Geschäft. Brown: «Unser Teamchef Andrea Stella nennt das vergiftete Kekse streuen.»
Immer wieder fällt der US-Amerikaner Zak Brown mit aufreizenden Aussagen auf, etwa als er monatelang behauptete, Max Verstappen werde Red Bull Racing verlassen und bei Mercedes andocken.
Nun hat der 54-jährige Kalifornier aus Los Angeles zugegeben: Das hat alles System. Im Podcast talkSPORT gibt er zu, dass er diese Taktik anwende, um starke Gegner zu schwächen.
Brown rechtfertigt das so: «Man kämpft hart, und ich denke, das ist eines der Dinge, die von der Netflix-Serie ‚Drive to Survive‘ so gut gezeigt werden. Der Konkurrenzkampf abseits der Rennstrecke ist genauso gross wie auf ihr, und alles ist sehr politisch.»
«Ich bin kein Experte für andere Sportarten, aber wir versuchen in der Formel 1, andere Teams zu destabilisieren. Wir wollen also nicht nur unser Team so stark wie möglich machen, sondern auch die Rivalen schwächen.»
«Unser Teamchef Andrea Stella, nennt das ‚vergiftete Kekse streuen‘. Man sieht das auch bei den Fahrern, nicht wahr? Sie necken sich gegenseitig, das ist alles mental, um die Anderen aus dem Konzept zu bringen. Das machen wir auf allen Ebenen.»
Brown hatte sich besonders innig auf den früheren Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner eingeschossen, und Zak meint: «Unser Sport ist voller Charaktere, guter und böser, alle unterschiedlich. Ich glaube, auch das macht die Formel 1 so faszinierend.»
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