Nico Rosberg nach Pole: Noch kein Plan gegen Hamilton

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Rosberg

Nico Rosberg

​Hamilton-Jäger Nico Rosberg hat vor dem Sotschi-Wochenende gesagt: «Ich muss einfach besser fahren als Lewis, um meine Chancen zu wahren.» In der Quali hat er das getan.

Nico Rosberg kann erst einmal tief durchatmen: Um seine WM-Chance gegen Lewis Hamilton zu wahren (um 48 Punkte hinten), muss er vor Hamilton ins Ziel kommen, und der Grundstein dazu hat Nico im Abschlusstraining zum Russland-GP gelegt – dritte Pole-Position des Jahres nach Spanien und Japan, die zweite hintereinander nach Suzuka.

Dort aber verlor Nico die Führung schon kurz nach dem Start.
Nico nach seiner 18. Pole insgesamt: «Ich bin sehr glücklich. Das ganze Wochenende ist für alle sehr schwierig, wir kamen am Freitag kaum zum Fahren. Aber meine Techniker haben makellose Arbeit abgeliefert – mein Silberpfeil hatte eine prima Balance, obschon vieles bei der Abstimmung wegen der mangelnden Fahrzeit ein wenig Raten war. Gestern sind wir ja kaum zum Fahren gekommen und heute wegen des Unfalls von Carlos Sainz auch weniger als üblich.»

«Derzeit freue ich mich einfach über die Pole, ich fühle mich wohl im Wagen. An den Start denke ich dann heute Abend und morgen. Um ehrlich zu sein, habe ich noch keinen Plan gegen Hamilton.»

Vor einem Jahr hat Rosberg in Sotschi alle Chancen auf den Sieg mit einem gewaltigen Radblockierer verloren. Mit einer epischen Aufholjagd wurde er damals noch Zweiter – hinter Lewis Hamilton.

Rosberg: «Ich habe aus dem Start vom letzten Jahr etwas gelernt, klar will ich das morgen besser machen.»

«Das ist eine gute Ausgangslage, um mein Ziel für dieses Wochenende zu erreichen – den Abstand zu Hamilton verringern. Und dann wollen wir als Team natürlich den Sack zumachen, was die Markenwertung angeht. Da sieht es auch nicht schlecht aus.»

Zur Erinnerung: Um wie schon 2014 in Russland vorzeitig den Konstrukteurs-Pokal zu gewinnen, muss Mercedes im Rennen drei WM-Punkte mehr holen als Ferrari.

Rosberg weiter: «Wir haben eine vage Ahnung, was uns im Rennen erwartet, also reines Raten ist das schon nicht. Wir glauben, wir wissen, was auf uns zukommt.»

Die Teams erwarten vor allem: Im Rennen werden die Pistentemperaturen höher sein als in jedem Training. Allein schon deshalb wird das Rennen ein Schritt ins Unbekannte.

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