Daniil Kvyat (11.): «Uns ging die Zeit aus»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daniil Kvyat verpasste vor heimischer Kulisse den Einzug ins Top-Ten-Qualifying

Daniil Kvyat verpasste vor heimischer Kulisse den Einzug ins Top-Ten-Qualifying

Red Bull Racing-Pilot Daniil Kvyat musste im Qualifying zu seinem Heim-GP in Sotschi eine bittere Pille schlucken. Der 21-jährige Russe verpasste den Einzug ins Top-Ten-Stechen nur um knapp neun Hundertstelsekunden.

Für Lokalmatador Daniil Kvyat verlief das Qualifying auf dem Autodrom von Sotschi nicht wie gewünscht. Der Red Bull Racing-Pilot musste sich mit einem verfrühten Ende des Abschlusstrainings abfinden, nachdem er im zweiten Abschnitt nur die elftschnellste Runde gedreht hatte. Teamkollege Daniel Ricciardo bewies mit seiner Runde, dass der Sprung ins Top-Ten-Stechen durchaus möglich gewesen wäre.

Kvyat fasste denn auch seufzend zusammen: «Ich habe heute Nachmittag alles gegeben, doch leider blieb uns auf dem letzten weichen Reifensatz nur eine schnelle Runde, deshalb mussten wir etwas später ausrücken, als wir es uns gewünscht hätten. Auf der ersten gezeiteten Runde waren die Reifen noch nicht bereit, und ich bin überzeugt, dass eine weitere schnelle Runde sehr viel besser ausgefallen wäre. Aber uns ging die Zeit aus, was natürlich eine Enttäuschung ist.»

Der 21-jährige Russe machte sich Mut: «Der elfte Startplatz ist okay, denn so können wir die Reifen für den ersten Stint frei wählen. Ich werde hart kämpfen und hoffe, dass ich in den Punkten landen werde, denn das ist immer ein gutes Resultat.»

Auch Ricciardo, der sich am Ende mit dem zehnten Startplatz begnügen musste, war nicht ganz zufrieden. Der 26-jährige Australier ärgerte sich: «Wir waren mit der Fahrzeug-Abstimmung im Qualifying langsamer als mit dem Set-up vom dritten freien Training. Wenigstens wissen wir jetzt, in welche Richtung wir gehen müssen, das ist das einzig Positive.»

Der dreifache GP-Sieger fügte an: «Aber auch mit einer guten Runde würden wir auf dieser Strecke wahrscheinlich nicht über den neunten Platz hinauskommen. Der Schaden hält sich also in Grenzen. Wir werden im Rennen unser Bestes geben, um die starken Gegner, die um uns ins Rennen gehen, herausfordern zu können.»

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