Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Vorsicht, Sebastian Vettel: Pistenräuber im Visier

​Frühere Formel-1-Fahrer wie Marc Surer und Martin Brundle kritisieren es seit Jahren: Wie die heutigen GP-Piloten die Pistenbegrenzungen missachten. Die FIA schaut nicht länger zu.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


Werbung

Werbung

Jeder noch so kleine Vorteil wird von einem Formel-1-Fahrer ausgenutzt. Dazu gehört es auch, auf oder teilweise hinter den Randsteinen herumzufahren, um noch einige Hundertstelsekunden herauszuschinden. Das kreiden frühere Formel-1-Fahrer wie Marc Surer und Martin Brundle seit Jahren an. Die beiden Rennexperten sind der Ansicht, die FIA-Regelhüter täten viel zu wenig.

Werbung

Werbung

Doch Charlie Whiting, der Sicherheitsdelegierte der Formel 1 und Starter im GP-Sport, erwidert auf solche Kritik jeweils: "Wir greifen dann ein, wenn wir finden, dass sich ein Fahrer einen unfairen Vorteil erarbeitet hat."

In England hatte Charlie Whiting dann genug, es hagelte Strafen. Das Gleiche passierte in Österreich. Auf den meisten Kursen aber drückt der Engländer die Augen zu, "weil die Fahrer in der Regel nichts davon haben, über die Piste hinaus zu fahren".

Nicht nur Traditionalisten sagen: In der Frühzeit des Formel-1-Sports standen neben der Bahn Bäume. Wer hier die Piste grosszügig auslegte, musste mindestens mit einem schweren Unfall rechnen. Vor zwanzig Jahren lagen entlang der Bahn viele Kiesbetten. Wer hier neben der Bahn fuhr, blieb in der Regel stecken.

Werbung

Werbung

Doch mit immer mehr asphaltierten Auslaufzonen hat sich alles geändert. Kleine Ausrutscher, so argumentieren Gegner dieser Lösung, werden nicht mehr bestraft. Früher, so finden sie, war mehr Präzision gefragt.

Der Belag neben der Bahn ist seit Jahren ein heisses Thema zwischen Charlie Whiting und den Piloten. In der Copse-Kurve von Silverstone wurde die Grenze im vergangenen Juli so gezogen: wer kein Rad mehr auf dem Asphaltband der Strecke hat, der wird bestraft. Elf Mal wurde eine solche Strafe im Abschlusstraining ausgesprochen.

"Sicherheit muss vorgehen", sagt Sky-TV-Experte Marc Surer. "Ich erinnere daran, wie Felipe Massa in Hockenheim 2014 kopfüber in die erste Kurve schlitterte. Früher, mit einem Kiesbett, hätte es da einen hässlichen mehrfachen Überschlag geben können. Im schlechtesten Falle gräbt sich der Wagen dann kopfüber in den Kies ein, das kann zu schlimmen Kopf- und Nackenverletzungen für den Piloten führen."

Genau das ist der Grund, wieso auf vielen Strecken die Kiesbetten ersetzt worden sind – Charlie Whiting hält Auslaufzonen mit rutschfestem Belag in den meisten Fällen einfach für sicherer.

Werbung

Werbung

Nochmals Marc Surer: "Wenn ein Fahrer eine Kurve verhaut, deren Auslaufzone asphaltiert oder mit Kunstrasen versehen ist, dann kann er zwar in aller Wahrscheinlichkeit weiterfahren, aber die Rundenzeit ist ruiniert oder ein, oder zwei Plätze sind weg. Mir missfällt nur, wenn Auslaufzonen dazu genutzt werden, sich einen Vorteil zu verschaffen."

Daniel Ricciardo jedoch findet: "So lange man den Fahrer kein Hindernis in den Weg legt, werden auch weiterhin die Grenzen ausgereizt."

Die FIA hat inzwischen erkannt, dass nachhaltiger eingegriffen werden muss. Gegenwärtig läuft gemäss des FIA-Sicherheitsexperten Laurent Mekies (früher Renningenieur bei Toro Rosso) eine Studie, wie man die Randsteine anders formen und eine elektronische Überwachung einführen könnte.

Mekies meint: "Das grundsätzliche Problem der Randsteine – erhöhen wir sie, um das Überfahren unattraktiv zu machen, dann riskieren wird, dass die Autos abheben. Also wurden die Kerbs flacher und flacher. Aber das verführte die Fahrer natürlich dazu, die Randsteine zu überfahren. Wir prüfen derzeit andere Lösungen für die Pistenbegrenzung, einschliesslich elektronischer Vorrichtungen."

Denkbar sind Sensoren im Boden, die messen, wenn ein Rennwagen darüber huscht.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  • Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  • Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  1. Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  2. Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  3. Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  4. Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  5. Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien