Felipe Massa: Williams in Spanien – Idealfall Podest

Von Mathias Brunner
Formel 1
Felipe Massa (im Auto) mit Pat Symonds (Mitte) und Rob Smedley (rechts)

Felipe Massa (im Auto) mit Pat Symonds (Mitte) und Rob Smedley (rechts)

​GP-Veteran Felipe Massa (35) glaubt fest daran, dass er beim Spanien-GP in die Nähe des Siegerpodests kommen kann. Es wäre sein erster Podestplatz seit Monza 2015.

Nur zwei Piloten haben es bislang 2016 neben dem Mercedes-Duo geschafft, in jedem Rennen zu punkten – Felipe Massa und Valtteri Bottas von Williams. Dennoch sind der Brasilianer und der Finne hinter den Erwartungen geblieben. Das erklärte Ziel von Williams für 2016 bestand darin, in Siegnähe zu kommen und Ferrari auf die Nerven zu gehen. So richtig geklappt hat das nicht.

Felipe Massa ist derzeit WM-Sechster mit den Ergebnissen: Fünfter in Australien, Achter in Bahrain, Sechster in China, Fünfter in Russland.

Valtter Bottas liegt auf dem neunten Zwischenrang: Er war Achter in Melbourne, Neunter in der Wüste von Sakhir, Zehnter in Shanghai und toller Vierter in Russland.

Genau diese letzte Platzierung gibt Massa Hoffnung, dass Williams beim kommenden Spanien-GP in Barcelona unüberhörbar aufgeigen kann: «Ein generell gutes Auto wird normalerweise in Spanien belohnt, und wir haben ein gutes Auto. Die alte Regel gilt auch noch immer, dass ein Renner, der in Barcelona gut liegt, auf anderen Pisten nicht langsam sein wird. Ich hoffe, wir können uns wie bisher von Rennen zu Rennen steigern, dann sollte es im Idealfall möglich sein, um einen Podestplatz zu kämpfen. Wir wissen, dass dies ein hartes Stück Arbeit ist. Wir wissen aber auch – es ist machbar.»

Felipe selber stand im vergangenen September vorderhand letztmals auf dem Siegerpodest, nach Rang 3 im Rennklassiker von Monza. Valtteri Bottas wurde anfangs November 2015 Dritter in Mexiko.

Williams-Technikchef Pat Symonds glaubt: «Wir haben im Winter acht Tage lang in Barcelona getestet. Alle Teams kennen den Kurs durch und durch. Es handelt sich hier jedoch auch um eine Strecke, die überaus sensibel auf Veränderungen des Klimas reagiert. Was also im Februar und März war, das ist auf Mai nicht unbedingt umsetzbar. Die Piste bietet bei unterschiedlichen Temperaturen selbst im Laufe eines Rennens unterschiedliche Haftungswerte.»

«Was uns Mut macht: Wir werden in Barcelona erstmals die harten Reifen im Einsatz haben, und damit kamen wir bislang gut zurecht. Wir waren bei den Wintertestfahrten locker bei der Musik, jetzt hoffen wir, diese Leistungen am Rennwochenende wiederholen zu können.»

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