Gene Haas: «Wir hatten auch Anfängerglück»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Gene Haas: «Die nächsten Rennen werden eine echte Herausforderung für uns»

Gene Haas: «Die nächsten Rennen werden eine echte Herausforderung für uns»

Haas F1-Besitzer Gene Haas gesteht, dass der starke GP-Auftakt seines Teams auch auf Anfängerglück zurückzuführen ist und gesteht: «In der Formel 1 braucht es unglaublich viel Energie, um kleine Fortschritte zu erzielen.

Nach einem starken Auftakt in die erste Formel-1-Saison ist das Haas F1-Team in der Realität der Königsklasse angekommen. Dies erklärte Rennstall-Besitzer Gene Haas im Fahrerlager von Barcelona. Der 63-jährige US-Amerikaner fasst zusammen: «Wir sind sehr, sehr gut in die WM gestartet, die ersten zwei Testtage waren mit Blick auf die Standfestigkeit erfreulich, danach hatten wir vier schwierigere Tage und in Melbourne lief es ausserordentlich gut. Ich schätze, das war auch ein bisschen Anfängerglück. Dann in Bahrain lief es wieder gut, auch da war sicher etwas Glück im Spiel.»

Doch nach den ersten beiden Rennen begannen die Probleme. Haas schildert: «In China lief es nicht so gut, wir hatten kleinere Sorgen, Probleme mit der Standfestigkeit, und auch hier hatten wir sorgen. Wir mussten heute morgen ein kleineres Benzin-Leck beseitigen, das war aber nichts Schlimmeres. Das Team hat da einen guten Job gemacht und das Auto wieder hinbekommen.»

Der US-Amerikaner betont: «Wir befinden uns immer noch in einem Lernprozess und sind nun langsam in der Realität der Formel 1angekommen. Wir müssen bei der Fahrzeugabstimmung etwa noch viel lernen, unsere beiden Piloten beschwerten sich hier etwa über fehlende Haftung in den langsamen Kurven.»

Haas gesteht unumwunden: «Die Formel 1 ist eine Riesenherausforderung. Man muss sehr viel Energie aufwenden, um nur kleine Fortschritte zu erzielen und um jeden Meter hart kämpfen. Alleine die Energie, die man braucht, um von Position 12 auf Platz 11 vorzurücken, ist enorm. Die Leistungsdichte im Mittelfeld ist beachtlich. Die Teams, die hinter uns lauern, sind sehr stark, jene vor uns sind weit weg. Die nächsten Rennen werden also eine echte Herausforderung für uns.»

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