Mercedes-Star Nico Rosberg: «Reifen bauten stark ab»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Nico Rosberg: «Der Umgang mit den Reifen wird am Sonntag entscheidend sein»

Nico Rosberg: «Der Umgang mit den Reifen wird am Sonntag entscheidend sein»

Das Mercedes-Duo verzichtete im zweiten freien Training zum Belgien-GP auf eine Zeitenjagd auf den superweichen Reifen. Deshalb mussten sich Nico Rosberg und Lewis Hamilton mit den Plätzen 6 und 13 begnügen.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton schloss den Trainingsfreitag auf dem Circuit de Spa-Francorchamps auf dem 13. Platz ab. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg, der im ersten freien Training am Morgen noch der Schnellste gewesen war, musste sich mit der sechstschnellsten Runde begnügen.

Das hatte einen guten Grund: Die Silberpfeil-Piloten verzichteten am Nachmittag auf eine Zeitenjagd auf der weichsten Reifenmischung. Statt der superweichen Reifen kamen bei den WM-Leadern nur die mittelharten und weichen Walzen zum Einsatz.

Der Deutsche drehte auch drei Runden mit dem Cockpit-Schutz Halo, und erklärte hinterher: «Das Team hat mit dem Halo grossartige Arbeit geleistet. Es stört mich beim Fahren überhaupt nicht. Ich war auf Anhieb schnell und erzielte sogar die schnellste Zeit des Vormittags damit. Der Test war also ein Erfolg.»

«Unser Auto scheint hier schnell zu sein», erklärte der 19-fache GP-Sieger weiter. «Am Nachmittag waren die Platzierungen etwas kreuz und quer, weil die Teams unterschiedlich mit den Reifen umgingen. Ich bin schon gespannt auf den Rennverlauf. Das Tempo bei den Rennsimulationen wird wichtig sein, denn hier kann man überholen. Ich weiss noch nicht, wo wir aktuell stehen, das müssen wir erst noch analysieren. Aber die Reifen bauten stark ab. Der Umgang damit wird am Sonntag entscheidend sein.»

Hamilton, der jeweils mit einem frischen Motor in die beiden Trainings startete, um die dafür kassierten Strafen an einem Wochenende abzusitzen, fasste zusammen: «Ein ordentlicher Tag für mich, aber ein harter für die Jungs in der Box, die den Motor wechseln mussten. Vielen Dank für all ihre harte Arbeit, ich habe einen riesigen Respekt davor.»

Der WM-Leader erklärte: «Es war recht schwierig, auf die Reifen zu achten, da die Drücke so hoch ist. Aber das ist für alle gleich und wir scheinen alle die gleichen Erfahrungen gemacht zu haben. Das Wichtigste ist, dass wir unser Programm sauber absolvieren konnten. Jetzt können wir uns auf den Rest des Wochenendes konzentrieren.»

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