Formel-E-Premiere: Publikumsmagnet am Zürichsee

Von Vanessa Georgoulas
Formel E

Das erste Schweizer Rundstreckenrennen seit 64 Jahren kann bereits vor dem Rennstart als Erfolg verbucht werden: Die Formel E lockt Tausende Schaulustige ans Zürichseeufer.

Die Wettergötter meinten es zunächst gut mit den Verantwortlichen des ersten Formel-E-Rennens in Zürich: Strahlender Sonnenschein begrüsste die Fahrer, Teams und Zuschauer am Rennsonntag – und lieferte damit die perfekte Kulisse für das erste Schweizer Rundstreckenrennen seit mehr als 60 Jahren.

Kein Wunder, tummelten sich bereits Stunden vor dem Rennstart Tausende Besucher in der riesigen Fan-Zone, die sich vom Bürkliplatz bis hinter die Boxengasse am See entlang erstreckte und den Fans ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm bot: Die Schaulustigen, zu denen viele Familien gehörten, hatten die Qual der Wahl zwischen Konzerten, Hüpfburgen, Gaming-Zonen und Informationsständen, um sich die Zeit bis zum Rennstart (18.04 Uhr) zu vertreiben.

Unter den Zuschauern fanden sich auch einige prominente Gesichter aus der Sportwelt: So schlenderten etwa Ski-Star Lara Gut und ihr Freund, Profi-Fussballer Valon Behrami an der Seepromenade. Aus der Welt der Wintersport-Helden waren ausserdem Marco Büchel, Didier Cuche und Iouri Podlatchikov als Gäste von Audi vor Ort dabei. Auch der frühere Kicker und heutige Fussball-Trainer Murat Yakin wurde im Getümmel gesichtet.

In der Venturi-Box waren gleich zwei Promis aus der Motorsport-Welt anzutreffen. Der GP-Veteran Felipe Massa, der in der fünften Saison der rein elektrischen Motorsportserie mitkämpfen wird, plauderte entspannt mit dem sechsfachen Motorrad-Champion Max Biaggi, der als Markenbotschafter des Teams erstmals in Zürich weilte. «Ich habe noch nicht so viel von der Stadt gesehen, aber was ich bisher mitbekommen habe, gefällt mir sehr gut», lautete das Urteil des Römers.

Mit dieser Meinung war Biaggi nicht alleine. «Ich finde es hier sehr cool», schwärmte Didier Cuche, der gleich erzählte, dass er nun einen Audi e-tron fahre. «Das hat mein Fahrverhalten positiv beeinflusst, denn früher war ich sehr sportlich unterwegs. Heute versuche ich immer, die Reichweite zu maximieren, deshalb fahre ich nun sehr viel effizienter und entspannter», berichtete der 43-Jährige stolz.

Ganz flott gestaltete sich die Demofahrt von Emerson Fittipaldi. Der zweifache Formel-1-Weltmeister durfte gleich mehrere Runden auf dem 2.465 km langen Rundkurs drehen und schwärmte hinterher von seiner Premiere im Formel-E-Renner, auch wenn er gleich klarstellte: «Ich bin ja heutzutage nur noch ein Gentleman-Fahrer.»

Für Spannung vor dem Rennen sorgten auch die Schweizer Meteorologen, die für den Rennstart Gewitter in der Region voraussagten. Es wäre das erste Regenrennen in der Geschichte der Formel E.

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